Patrice Aminati ist unheilbar an schwarzem Hautkrebs erkrankt. Sie unterzieht sich aktuell einer Palliativbehandlung und sprach kürzlich in der SWR-Sendung „Nachtcafé“ über ihre Symptome. Wie die 30-Jährige erklärte, erlitt sie einen schweren Rückschlag, denn es wurden neue Metastasen entdeckt.
Durch Trigger wie Stress,würde sich ihr Zustand wieder verschlechtern. Doch es gibt auch Phasen, in denen der Krebs „in Schach gehalten“ werden könne. In einem Anruf, den Patrice Aminati nur wenige Stunden vor der Sendung erhielt, teilten ihr die Ärzte mit, dass die Metastasen auch in „einigen Organen“ gestreut haben. „So eine Krebserkrankung ist unheimlich schwer, zum einen für einen selbst, aber sie strahlt auf das ganze Umfeld, auf Freundschaften, auf Familie, auf die berufliche Laufbahn“, erklärte sie weiter.

Patrice Aminati hat schwarzen Hautkrebs: „Ich möchte weiterleben“
Erst im Dezember gab Patrice Aminati die Trennung von Daniel Aminati bekannt. Allerdings scheinen sie sich noch immer sehr gut zu verstehen. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter namens Charly. „Natürlich halten alle zusammen. Wenn man ein eigenes Kind hat, dann steht das Kind an allererster Stelle“, heißt es weiter. Patrice versucht trotz all dem positiv zu bleiben. „Ich möchte weiterleben“, sagt die junge Frau.
Mehr dazu: Ärzte warnen - Zwei Anzeichen für Hautkrebs werden häufig übersehen
Sie möchte auch anderen Betroffenen Mut machen, denn die Ärzte rechneten nicht damit, dass sie „immer noch da“ sein würde. Seit 2023 weiß Aminati von ihrer Diagnose. Damals veränderte sich ein Leberfleck, der schließlich als schwarzer Hautkrebs eingestuft wurde. Er wurde immer größer und fing an zu bluten. Doch nicht immer entsteht ein Melanom aus schon vorhandenen Muttermalen. Er kann auch an einer völlig neuen Stelle auftreten.
Experten rufen zum regelmäßigen Hautkrebs-Screening auf
„Es wird zwischen dem weißen und schwarzen Hautkrebs unterschieden. Der schwarze Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, ist dabei der gefährlichere. Er ist ein bösartiger Tumor der Pigmentzellen, der unbehandelt Metastasen bilden und zum Tod führen kann“, erklärt Dr. Christoph Liebich in einem Interview mit hkk. Deshalb spielt das Hautkrebs-Screening als Vorsorge eine wichtige Rolle. Als Risikofaktoren gelten besonders helle Haut und eine starke Exposition gegenüber Sonnenlicht. Ab dem 35. Lebensjahr werden die Kosten für die Vorsorgeuntersuchung alle zwei Jahre von der Krankenkasse übernommen.

