Der Schauspieler Orlando Bloom hat kürzlich ein Geständnis abgelegt, mit dem die Fans niemals gerechnet hätten. Denn tatsächlich bereut der 49-Jährige den Dreh eines beliebten Blockbusters, der maßgeblich zu der erfolgreichen Karriere des Filmstars beigetragen hat.
Bloom erklärte kürzlich in einem Interview, dass seine Rolle als Paris in dem Historien-Highlight „Troja“ aus dem Jahr 2004 zu den größten Fehlentscheidungen seines Lebens im Rampenlicht zählt. Das erklärte Orlando im Rahmen der Interviewreihe „Know Their Lines“ des Magazins Variety. „Ich wollte den Film nicht machen. Ich wollte diese Figur nicht spielen. Es widersprach allem, was ich in meinem Innern fühlte“, sagte der Hollywoodstar.

"Troja" war eine Fehlentscheidung: Orlando Bloom bereut seine Rolle als Paris
Insbesondere eine Szene ist Orlando Bloom im Gedächtnis geblieben, denn sie ist ihm bis heute unangenehm. „Ich dachte: ‚Das kann ich nicht machen‘“, berichtet Bloom und bezieht sich dabei auf einen Moment, in dem Paris nachdem er geschlagen wurde auf dem Boden zu seinem Bruder Hector kriecht. Anschließend klammert er sich an dessen Bein. Der Agent des Schauspielers soll ihn damals dazu überredet haben, die Szene dennoch zu drehen.
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Bloom ist nicht der Einzige, der nicht gerne auf den Dreh des Films „Troja“ zurückblickt. Auch Diane Kruger, die die Rolle der Helena übernommen hat, erklärte im Jahr 2023, dass die Stimmung beim Casting unangenehm war. "Ich fühlte mich wie ein Ausstellungsstück in einem Raum voller älterer Männer“, sagte die 49-Jährige. Die Kritiker bewerteten den Film ebenfalls durchwachsen. Weltweit gilt der Blockbuster aber als Erfolg. Er spielte insgesamt 497,5 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein.
