Marius Borg Høiby: Ex-Freundin Nora erhebt vor Gericht schwere Vorwürfe - "War wie gelähmt"

Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby muss sich momentan vor Gericht verantworten. Gegen den 29-Jährigen werden schwere Vorwürfe erhoben. Seine Ex-Freundin Nora spricht von traumatischen Erlebnissen.
Marius Borg Høiby: Ex-Freundin Nora erhebt vor Gericht schwere Vorwürfe - "War wie gelähmt"
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Erneut hat Nora Haukland gegen ihren Ex-Freund Marius Borg Høiby ausgesagt. Der 29-Jährige muss sich momentan vor Gericht verantworten. Dem Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit wird unter anderem Vergewaltigung, Misshandlung und Sachbeschädigung vorgeworfen.

Insgesamt 28 Verhandlungstage wurden angesetzt und den Opfern wird während des gesamten Verfahrens ein besonderer Schutz garantiert. Insgesamt sollen sechs Frauen betroffen sein, die sich seit August 2024 nach und nach zu Wort meldeten. Nora Haukland schilderte bereits einige Details aus der Beziehung mit Marius. Er soll mehrfach gewalttätig gegenüber Nora geworden sein.

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Schwere Vorwürfe gegen Marius Borg Høiby erhoben: Das sagt Ex-Freundin Nora

„Ich erinnere mich daran, wie er in der Küche in Skaugum stand, eine Besteckschublade nahm und sie nach mir warf. Ich war einfach nur verängstigt und wie gelähmt“, erklärte Haukland, wie unter anderem die Bild berichtete. Immer wieder soll Marius Borg Høiby Wutausbrüche gehabt haben. Dabei zerstörte er Gegenstände und Möbel wie einen Schrank. Nora brach schließlich zusammen und bat Mette-Marit und ihren Mann Haakon um Unterstützung. Sie sagte, dass Marius dringend Hilfe braucht. Doch Nora liebte ihn und verblieb deshalb in der offenbar toxischen Beziehung.

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Unter anderem habe er sie gewürgt: „Seine Augen waren schwarz vor Wut. Er hatte mich fest im Griff.“ Während der Wutausbrüche soll Marius ein ganz anderer Mensch gewesen sein. Anschließend bereute er sein Verhalten. „Er fing an zu weinen. Und dann weinte ich auch. Dann sagte er, dass er mich liebte, und umarmte mich“, erklärte Nora weiter. Sie schilderte außerdem, dass er sie mit der Faust geschlagen haben, bis sie zu Boden fiel und sich „zusammenkauerte“.

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Marius Borg Høiby sollte sich ebenfalls zu seiner Beziehung mit Nora Haukland äußern. „Es gab viel Sex, Drogen und Rock’n’Roll“, sagte er. Das Verhältnis sei sehr wild gewesen. „Ich war in dieser Beziehung kein Engel“, heißt es. Doch er sagt auch, dass es aus seiner Sicht in der Beziehung mit Nora keine Gewalt gegeben habe. Er sei aber durchaus wütend geworden und eifersüchtig gewesen. Noch steht eine rechtskräftige Verurteilung aus. Demnach gilt auch weiterhin während es gesamten Prozesses die Unschuldsvermutung. Marius wird seine Aussage am 14. Prozesstag fortsetzen.