Gefährliche Beauty-OPs in der Türkei: Arielle Rippegather warnt ihre Fans

Ein Schnäppchen für die Schönheit oder ein lebensgefährliches Risiko? Reality-Star Arielle Rippegather teilt ihre schmerzhafte Erfahrung mit einer Beauty-OP in der Türkei, die fast tödlich endete. Warum die Eingriffe massive Risiken bergen können.
Gefährliche Beauty-OPs in der Türkei: Arielle Rippegather warnt ihre Fans
Arielle Rippegather/Instagram

Arielle Rippegather hatte große Erwartungen, als sie im Jahr 2022 in die Türkei reiste, um sich dort einer Beauty-OP zu unterziehen. Die 35-Jährige wollte damals ihre Oberlippe anheben lassen, um weiblicher zu wirken. Im Jahr 2020 ließ sie sich bereits zur Frau umoperieren.

Doch der Eingriff in der Türkei ging schief. Die Operation sollte vor Ort lediglich 800 Euro kosten. In Deutschland hätte Arielle 1.500 Euro zahlen müssen. Ein Lockangebot, das schon für viele Patientinnen und Patienten gefährlich oder sogar tödlich endete. Auch Rippegather schaffte es mit Mühe und Not zurück nach Deutschland.

Arielle Rippegather in einem weißen Kleid
Arielle Rippegather/Instagram

Reality-Star Arielle Rippegather warnt vor günstigen Beauty-OPs: „Ich hatte eine schwere Blutvergiftung“

Das günstige Lip-Lifting hatte eine bedrohliche Blutvergiftung zur Folge. „Ich hatte wenige Tage nach der OP eine schwere Blutvergiftung und bin umgekippt. Man hat mir später gesagt, ich hätte auch daran sterben können“, sagte Arielle gegenüber Bild. Sie wurde anschließend mit starken Medikamenten behandelt und hatte noch einmal Glück im Unglück. Heute warnt der Reality-Star andere vor den Schönheitsoperationen in der Türkei.

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„Nur um Geld zu sparen, sollte man dieses Risiko nicht eingehen! Ich war damals naiv, wollte unbedingt weiblicher wirken und konnte mir solche Folgen nicht vorstellen. Es hat mich auch psychisch total gequält, dass ich so eine schlimme Narbe mitten im Gesicht habe“, findet Arielle Rippegather. Deshalb unterzog sie sich kürzlich einer Korrektur in Deutschland. Die Operation kostete 3.000 Euro, sei aber gut verlaufen. Die Behandlungsfehler im Ausland nehmen deutlich zu. Auch junge Menschen reisen in die Türkei, um sich operieren zu lassen. Im Jahr 2024 berichtete die Daily Mail von einem 15-jährigen Mädchen, das sich die Brüste vergrößern ließ. Auch bei ihr kam es zu Komplikationen.

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„Wenn ein Angebot als ‚zu gut, um wahr zu sein‘ erscheint, dann sollte man den Verdacht hegen, dass es tatsächlich so ist, nämlich zu gut, um wahr zu sein“, erklärte der britische Gesundheitsminister Wes Streeting damals. Der Trend geht insbesondere von den sozialen Medien aus. Im Netz wird der Druck, „perfekt aussehen“ zu müssen, immer größer. Das bedeutet zwar nicht, dass die Mediziner in der Türkei ihr Fach nicht beherrschen, doch die Kunden aus dem Ausland werden häufig mit unrealistischen Angeboten gelockt. Diese Eingriffe bergen massive Risiken. Da der Begriff „Schönheitschirurg“ vor Ort nicht geschützt ist, kam es sogar schon zu Fällen, in denen Menschen ohne medizinische Ausbildung das Skalpell angesetzt haben.