Könnte der Weltuntergang bevorstehen? Wenn es nach den Berechnungen des Physikers Heinz von Förster geht, ist das tatsächlich gut möglich. Gemeinsam mit seinem Team sagte er das "Ende der Welt" nämlich für das Jahr 2026 voraus. Allerdings wird auch gleichzeitig vor einer falschen Interpretation seiner Studien gewarnt.
In seiner Arbeit ging es nämlich nicht explizit um den Weltuntergang in Form einer Apokalypse, sondern um die schweren Folgen durch die scheinbar ungebremst wachsende Bevölkerung. Ihr Maximum soll sie am 13. November 2026 erreichen. "An diesem Tag wird die Menschheit gegen unendlich streben, wenn sie weiterhin so wächst wie in den vergangenen zwei Jahrtausenden", heißt es.

Physiker berechnete "Weltuntergangstag" und warnte vor verheerender Entwicklung
Eine Formel sollte fortan dazu dienen, das Wachstum der Weltbevölkerung zu berechnen. Die Welt wird dem Physiker zufolge aufgrund der Folgen der Überbevölkerung zu Grunde gehen. "Aus offensichtlichen Gründen sollte dieser Tag 'Weltuntergangstag' genannt werden, da an diesem Tag N (die Anzahl der Menschen) gegen unendlich strebt und sich die kluge Bevölkerung selbst auslöscht... Unsere Ururenkel werden nicht verhungern. Sie werden zu Tode gequetscht", erklärte Förster in seinen Ergebnissen.
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Seine Arbeit sollte darauf aufmerksam machen, dass immer eine Katastrophe folgen wird, wenn sich eine Bevölkerung rasant vermehrt. Förster war es demnach gar nicht so wichtig, das exakte Datum zu prognostizieren, an dem es auf der Welt Berg ab geht, vielmehr wollte er schon vor 66 Jahren die Folgen unseres Handelns in den Mittelpunkt stellen. Denn der Mensch überfordere die Erde. Förster ist nicht der Einzige, der vor einer Überbevölkerung gewarnt hat.
Zahlreiche Experten machen unter anderem auf Ressourcenknappheit und Umweltbelastung aufmerksam. In den 2080er Jahren sollen erstmals über 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Währenddessen sind sich andere Forscher sicher, dass die Welt erst in mehreren Millionen Jahren untergehen wird. Die Diskussion zeigt einmal mehr, dass sich die Zukunft weder genau voraussagen noch berechnen lässt.
