Das Auswärtige Amt hat am 4. März eine aktualisierte Reisewarnung herausgegeben. Man sollte deshalb genauer hinsehen, bevor man seinen nächsten Urlaub bucht und vor allem die neusten Entwicklungen beachten. Hintergrund der Aktualisierung ist die aktuelle Situation im Nahen Osten. Israel hatte am Wochenende mit der Unterstützung der USA den Iran angegriffen.
Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in mehrere beliebte Urlaubsregionen. Dazu zählt beispielsweise die Wüstenmetropole Dubai. Mittlerweile ist sie zum Hotspot für Luxus-Lifestyle und Jetset geworden. Der Luftraum in der Region ist teilweise gesperrt, was dazu führte, dass tausende Reisende festsitzen. Auch Flüge, die über die Drehkreuze vor Ort gebucht wurden, sind betroffen.

Iran-Konflikt führt zu Reisewarnung: Diese Urlaubsziele sind betroffen
Die Auswirkungen der Eskalation im Iran sind also weltweit spürbar. Ebenso betroffen sind Israel, der Libanon, Jordanien, Syrien, der Irak, der Iran, Bahrain, Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar und der Jemen. Reisende, die sich momentan vor Ort aufhalten, sollen sich dem Auswärtigen Amt zufolge, auf einer Krisenvorsorgeliste registrieren. Man sollte Warnungen vor Luftangriffen dringend beachten und sich in entsprechende Schutzräume begeben.
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Für die Türkei gibt es zwar keine generelle Reisewarnung, doch am Mittwoch stand das Land ebenfalls im Mittelpunkt der Diskussion. Denn es wurde eine aus dem Iran stammende Rakete von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen. Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass das ballistische Geschoss zuerst den Irak und Syrien durchquerte, bevor es im türkischen Luftraum angelangt ist. Deshalb wird von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zum Iran, Irak und Syrien abgeraten. Besonders betroffen sind demnach die Provinzen Agrı, Igdır, Van, Şanlıurfa, Mardin, Sırnak und Hakkâri. Die aktuelle Lage bleibt dynamisch und es kann zu „weiteren Luftraumsperrungen“ kommen.
