In den Schweizer Alpen: Leiche von vermisster Studentin entdeckt

Sie brach zu einer anspruchsvollen Wanderung in den Schweizer Alpen auf und kehrte nicht mehr zurück. Nach einer großangelegten Suche wurde die Leiche der vermissten Studentin aus Deutschland einen Monat später gefunden.
In den Schweizer Alpen: Leiche von vermisster Studentin entdeckt
Mariusz S. Jurgielewicz/Shutterstock

In den Schweizer Alpen wurde die Leiche einer vermissten Studentin aus Deutschland gefunden. Am 2. Mai brach die 26-Jährige zu einer Wanderung in der Nähe des Brienzersees auf und kehrte nicht mehr zurück. Seitdem fehlte von der Medizinstudentin aus Chemnitz jede Spur.

Erst über einen Monat später herrscht nun Gewissheit. Die Einsatzkräfte fanden die Überreste der jungen Frau am Dienstag. Mittlerweile wurde ihr Tod offiziell bestätigt. „Den aktuellen Erkenntnissen zufolge steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund“, heißt es in einem Statement der Polizei. Ein Verbrechen wird demnach bislang ausgeschlossen.

Foto der toten Studentin vor den Alpen
Privat

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Die Studentin brach am 2. Mai um 09:30 Uhr von Bern nach Interlaken auf. Sie nahm den Zug, um dann vom Harder Kulm auf das Augstmatthorn zu wandern. Es handelte sich um eine anspruchsvolle Tour. Das Augstmatthorn in den Emmentaler Alpen ist 2100 Meter hoch. Die letzte Spur führte an den Brienzersee. Die Bergretter brachen Anfang Mai zu einer umfangreichen Suchaktion auf, die jedoch erfolglos blieb. Am Montagabend wurden nun aber persönliche Gegenstände der 26-Jährigen bei Oberried entdeckt, die schließlich zu der Leiche führten.

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Als Nächstes soll genauer untersucht werden, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Hinter den Ermittlungen steht die Staatsanwaltschaft. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine deutsch-libysche Studentin, die zuletzt ein Praktikum in der Schweiz absolvierte. Sie studierte Medizin in Sachsen-Anhalt. Oberried befindet sich direkt am Ufer des Brienzersees. Die Leiche der Frau wurde in der Nähe der entdeckten Gegenstände geborgen. Demnach war die 26-Jährige möglicherweise noch gar nicht auf den Wanderwegen angelangt, als es zu dem mutmaßlichen Unfall gekommen ist.

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