Die Astronautin Jessica Meir veröffentlichte kürzlich beeindruckende Aufnahmen auf der Plattform „X“. Ein Video zeigt bunte Polarlichter aus einer völlig anderen Perspektive. Der Clip stammt aus dem Weltall und ging binnen kürzester Zeit in den sozialen Medien viral.
Die Aufnahmen entstanden auf der SpaceX-Dragon-Mission. „Im Gegensatz zu den Aurora-Erscheinungen, die ich bisher gesehen habe, tanzte und schlängelte sich diese direkt unter uns hindurch und bot ein beeindruckendes Schauspiel. Ich bin voller Ehrfurcht vor diesem stimmungsvollen Phänomen“, schreibt Jessica Meir. Es handelt sich um die „südliche Aurora“, die durch ein kürzlich stattgefundenes Sonnenereignis ausgelöst wurde.

Südliche Aurora: Jessica Meir veröffentlicht beeindruckende Aufnahmen
Die bunten Polarlichter entstehen, wenn elektrisch geladene Teilchen der Sonne auf das Erdmagnetfeld treffen und dort wiederum auf Sauerstoff- und Stickstoffatome stoßen. Durch die freigesetzte Energie beginnen diese Atome zu leuchten. Das Himmelsspektakel ist schließlich auch von der Erde aus sichtbar. Sogar über Deutschland kommt es immer wieder zu Nächten, in denen Polarlichter beobachtet werden können. Jessica filmte das Ereignis aus rund 400 Kilometern Höhe.
A timelapse view from our @SpaceX Dragon of the spectacular southern aurora seen in yesterday’s post, a result of a recent solar event. As opposed to the previous aurora I’ve seen, this one danced and snaked its way directly below us, putting on quite a show. I am in awe of this… pic.twitter.com/ReztjH3x9H
— Jessica Meir (@Astro_Jessica) June 7, 2026
So sehen Polarlichter aus dem Weltall aus
Das veröffentlichte Video zeigt, wie die grünlich schimmernden Lichter in einem bestimmten Muster über der Erde schweben. Jessica teilte die Aufnahme im Zeitraffer, um das Phänomen noch besser dokumentieren zu können. „Was die Nordlichter unter anderem so reizvoll macht, ist, dass sie so unberechenbar sind. Sie sind vergleichbar mit Schneeflocken; es gibt Millionen von ihnen, aber keine zwei sind identisch“, erklärte der Physiker und Astronom Dr. John Mason. Das veröffentlichte Video kann nun dabei helfen, die Dynamik des Naturphänomens künftig noch besser zu verstehen.

