Am 28. Februar erwartet Nachtschwärmer ein besonderes Himmelsereignis. Bei der „Planetenparade“ werden sich ganze sechs Planeten in einer besonderen Konstellation am Himmel aufreihen. Das Spektakel lässt sich teilweise sogar mit bloßem Auge beobachten.
Natürlich muss das Wetter eine wolkenlose Sicht hergeben, doch wenn es nicht regnet oder schneit, sollte man sich unbedingt an einen dunklen Ort begeben, denn der Blick Richtung Sterne lohnt sich. Denn mit etwas Glück kann man schon in den Abendstunden Jupiter, Saturn, Venus und Merkur in einer Reihe am Nachthimmel sehen.

Wie man die "Planetenparade" am 28. Februar beobachten kann
Auch Uranus und Neptun gesellen sich dazu. Allerdings braucht man, um die gesamte „Planetenparade“ beobachten zu können, ein Teleskop oder ein Fernglas. Es kommt öfter vor, dass sich mehrere Planeten gleichzeitig in einer speziellen Konstellation zwischen den Sternbildern zeigen. Eine Aufreihung von sechs dieser Himmelskörper ist jedoch selten. Um das Spektakel miterleben zu können, sollte man sich am 28. Februar kurz nach Sonnenuntergang nach draußen begeben.
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Allerdings stehen die Planeten nur aus unserer Sicht in einer Reihe, was mit dem Blickwinkel auf der Erde zu tun hat. Die Planetenkonstellation, wie es in der Fachsprache heißt, wirkt besonders beeindruckend, wenn der Himmelsausschnitt kleiner ist. Auch am 1. März wird man die Planeten weiterhin gemeinsam vom Standpunkt Deutschland aus beobachten können. Am 18. April wird es zudem eine kleine Planetenkonstellation bestehend aus Saturn, Mars, Merkur und Neptun zu sehen geben.
