Die Aktivistin Anja Windl hat sich als „Klima-Shakira“ einen Namen gemacht. Diesen Spitznamen verdankt die 29-Jährige ihrem unverwechselbaren Look und ihren langen blonden Haaren. Am Dienstag musste sie erneut vor Gericht und wurde in Österreich verurteilt.
Eigentlich stammt Anja Windl aus Niederbayern, doch sie hat in Österreich unter anderem für schwere Sachbeschädigung gesorgt. Immer wieder ist zu sehen, wie die Polizei Anja von der Straße wegtragen muss. Mehrfach klebte sie sich mit Superkleber auf entscheidende Verkehrsrouten Österreichs. Windl gilt mittlerweile als eine der bekanntesten Klimaaktivistinnen der „Letzten Generation“.

Urteil in Österreich: Klima-Shakira der „Letzten Generation“ erneut vor Gericht
Das Gericht hat kürzlich ihre Strafe verkündet. Allerdings muss sie trotz schwerer Sachbeschädigung nicht ins Gefängnis. Stattdessen wurde eine achtmonatige Bewährungsstrafe verhängt, die jedoch noch nicht rechtskräftig ist. Weitere Aktivisten wurden im Rahmen des Prozesses zu einer Geldstrafe verurteilt. Klima-Shakira nutzte bei ihren Protestaktionen nicht nur Superkleber, sondern auch Sand, was zu sogenannten „Mumienhänden“ führt, mit denen sich die Aktivisten auf dem Asphalt befestigen.
Zu einer solchen Aktion kam es unter anderem am 20. November 2023 auf der Süd-Autobahn in Niederösterreich. Doch Anja bekannte sich nicht schuldig. Stattdessen erklärte sie ihre Beweggründe in einem langen Statement und erntete teilweise Beifall. „Sie wurde zum Gesicht der ‘Letzten Generation’ gemacht“, berichtete Anjas Anwalt Ralf Niederhammer. Die 29-Jährige sei „eigentlich unbeeindruckt vom Verfahren“, heißt es weiter. Ob Windl nun Einspruch einlegen wird, bleibt abzuwarten.

