Grundsteuer 2026: Hier zahlen Eigenheimbesitzer am meisten

Die finanzielle Belastung durch die Grundsteuer nimmt in vielen Kommunen zu. Eine aktuelle Analyse des Bundes der Steuerzahler zeigt, wo es teuer wird und in welchen Städten Eigenheimbesitzer vergleichsweise günstig davonkommen.
Grundsteuer 2026: Hier zahlen Eigenheimbesitzer am meisten
Elena Ebinger/Shutterstock

Im laufenden Jahr ist die Grundsteuer in vielen Städten Deutschlands angestiegen. Der Bund der Steuerzahler hat kürzlich eine entsprechende Analyse durchgeführt. Das Ergebnis zeigt, wo es besonders teuer ist und wo die Eigenheimbesitzer eher Geld sparen können.

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Die Grundsteuer ist in Deutschland nicht überall gleich. Stattdessen entscheidet der Hebesatz darüber, wie hoch der Betrag in einer Stadt ausfällt. Dieser Hebesatz wird wiederum regelmäßig von den Kommunen festgelegt. Der Bund der Steuerzahler hat insgesamt 200 Städte unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse wurden kürzlich bei t-online veröffentlicht. Auch der Bund der Steuerzahler NRW hat Anfang August erklärt, dass in 140 nordrhein-westfälischen Kommunen die Grundsteuer angehoben wird.

Symbolbild Grundsteuer: Person hält Smartphone und Unterlagen in der Hand
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Statistik zeigt, in welchen Städten die Grundsteuer am höchsten ist

Doch leicht scheint diese Entscheidung nicht zu fallen. „Diejenigen, die vor Ort eine solche Entscheidung treffen müssen, wissen genau, dass sie damit vor allem die Bürgerinnen und Bürger belasten. Deshalb geht man überall sensibel mit dem Thema um“, erklärte Christof Sommer, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW. Hintergrund sei beispielsweise die Pflicht, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Die „Finanznot“ werde immer größer. Das bevölkerungsreichste Bundesland fiel auch bei der Auswertung des Bundes der Steuerzahler besonders negativ auf. Rund 49 Prozent der untersuchten Städte haben den Hebesatz in den vergangenen Monaten angehoben.

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NRW und Hessen erhöhen Hebesatz deutlich

In Meerbusch wurde er von 425 auf 680 Prozent erhöht. Dieser Faktor wird anschließend mit dem Grundsteuermessbetrag multipliziert. Auch in Dinslaken stieg der Hebesatz mit 54 Prozent besonders stark an. 25 der 26 Städte, in denen die Anhebung am deutlichsten ausfiel, befinden sich in NRW. Dazu zählen auch Essen, Oberhausen, Neuss, Krefeld, Minden und Euskirchen. Doch das allein sagt noch nichts darüber aus, wie teuer es vor Ort tatsächlich ist.

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Der Bund der Steuerzahler berechnete darüber hinaus die geplanten Grundsteuereinnahmen und legte sie auf die Einwohner um. Das Ergebnis zeigt, dass es mit 411 Euro pro Kopf in Darmstadt besonders teuer ist. Dicht gefolgt von Witten mit 369 Euro und Rüsselsheim am Main mit 350 Euro. NRW und Hessen sind in dieser Auswertung die Spitzenreiter. Im Osten Deutschlands ist es hingegen am günstigsten. Greifswald weist mit 95 Euro das niedrigste Pro-Kopf-Aufkommen auf. Neben Eigenheimbesitzern müssen natürlich auch Unternehmer und Mietshausbesitzer die Grundsteuer B entrichten. Oft wird sie auf die Mieter umgelegt.