Insbesondere im Sommer ist ausreichend Kühlmittel essenziell, um lange Autofahrten zu überstehen. Schließlich schützt es den Motor vor Korrosion, Überhitzung und Ablagerungen. Doch beim Thema Kühlmittel kann man auch einiges falsch machen.
Schlimmstenfalls kann es sogar zu einem teuren Motorschaden kommen. Wie die Experten vom ADAC erklärten, dürfen niemals silikathaltige und silikatfreie Varianten miteinander vermischt werden. Wer also schnell sein Kühlmittel austauschen möchte, sollte ganz genau hinschauen, was er in sein Auto kippt. Denn schlimmstenfalls kommt es zu „Ausflockungen“. Es folgen zahlreiche Probleme, die sich kein Autofahrer wünscht.

Motor kann Schaden nehmen: ADAC warnt vor verbreitetem Fehler
„Das kann den Korrosionsschutz verringern, Verklumpungen verursachen und die Kühlwasserpumpe beeinträchtigen“, warnt auch der TÜV. Im Sommer merkt man die Auswirkungen oft gar nicht sofort, denn als erstes Anzeichen gelten Probleme mit der Heizung. Wenn der Innenraum nicht mehr richtig erwärmt wird, kann das mit den Ausflockungen zusammenhängen. Wer nicht weiß, welches Kühlmittel er verwenden soll, kann nach Vermerken auf dem Kühlmittelbehälter Ausschau halten.
Auch interessant: 12-Uhr-Regel - Wann Tanken jetzt am günstigsten ist
Gleiche Farben des Mittels sind keine Garantie dafür, dass sie mischbar sind. Stattdessen sollte man genauer nachprüfen, ob es sich um silikathaltige oder silikatfreie Varianten handelt. Vor dem Auffüllen sollte man einen Blick in die Betriebsanleitung werfen, um unnötige Fehler zu vermeiden. Außerdem sollte man aufmerksam werden, wenn sich unter dem Auto Flecken bilden oder der Motor ungewöhnlich heiß wird. Dahinter kann ein Leck stecken, das ebenfalls unbedingt beseitigt werden muss, damit der Motor keinen Schaden nimmt.

