Frau schminkt sich 365 Tage nicht ab: Wie sie heute aussieht

1 Jahr schminkt sich Loni nicht ab: Es klingt fast absurd, oder? Sich absichtlich nicht abzuschminken, um herauszufinden, wie tief die Oberflächlichkeit in der eigenen Beziehung geht. Aber für Loni war es ein Weg, um etwas ganz Grundlegendes zu erkennen: Wer liebt dich wirklich so, wie du bist, wenn du die Maske abnimmst? Wenn du all den Glanz und die Farben weglässt?
Frau schminkt sich 365 Tage nicht ab: Wie sie heute aussieht
Instagram loniventi

Stell dir vor, du liebst Make-up und kannst es richtig gut anwenden. Es ist dein Werkzeug, um dich selbst zu unterstreichen, um dich schön und selbstbewusst zu fühlen. Für Loni Venti war das Alltag. Als Beauty-Redakteurin für große Magazine wie „Cosmopolitan“, „Teen Vogue“ und „Glamour“ gehörte das Schminken nicht nur zu ihrem Job, sondern auch zu ihrem Leben.

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Sie wusste, wie man mit ein bisschen Farbe hier und ein wenig Glanz dort seine besten Seiten betont. Doch genau diese Leidenschaft sollte für sie zur Bürde werden, als sie jemanden kennenlernte, der sie völlig veränderte.

Loni traf Artie – und am Anfang fühlte sich alles gut an. Aber dann schlich sich eine seltsame Unsicherheit in die Beziehung. Es ging nicht um typische Beziehungsprobleme, sondern um etwas viel Tieferes. Artie begann, sie immer öfter geschminkt zu sehen und zu loben – aber nicht, weil er ihre Persönlichkeit oder ihre inneren Werte schätzte, sondern wegen ihres Aussehens, das durch das Make-up kreiert wurde.

Loni merkte bald, dass sie sich immer weniger ohne Make-up zeigen konnte. Es fühlte sich fast so an, als ob sie sich verstecken müsste, als ob ihre ungeschminkte Wahrheit nicht genug wäre. Und so fasste sie einen mutigen Entschluss: Ein ganzes Jahr lang würde sie sich nicht abschminken. Ein Jahr, in dem sie Artie jeden Tag nur das zeigte, was er offenbar sehen wollte – die geschminkte Version von ihr.

Dieser Versuch brachte ihr nicht nur Erkenntnisse über Artie, sondern auch über sich selbst. Sie stellte fest, wie sehr sie sich über ihre äußere Erscheinung definiert hatte, und wie wenig sie sich selbst erlaubte, einfach sie selbst zu sein – ohne den Druck, perfekt auszusehen. Es war eine traurige Wahrheit, die sie ans Licht brachte: Manchmal projizieren wir Erwartungen auf uns selbst, die eigentlich von anderen kommen.

Für Loni war dieses Jahr der ultimative Test. Ein Jahr, das nicht nur ihre Beziehung auf die Probe stellte, sondern auch ihre eigene Vorstellung von Selbstliebe und Akzeptanz.

Die Sorge, was der Partner davon hält

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Hast du manchmal angst, dich deinem Partner zu zeigen? So ganz ungeschminkt, ganz natürlich. Genau das hat Loni Venti erlebt. Es begann alles harmlos, als sie ihren neuen Freund Artie kennenlernte. Doch bald schlich sich eine tief verwurzelte Unsicherheit in ihr Leben ein: Die Furcht, dass er sie ohne Make-up anders sehen könnte – vielleicht weniger attraktiv, weniger perfekt.

Was erst wie eine kleine Unsicherheit erschien, wurde zu einer regelrechten Panik. Der Gedanke, dass er den Unterschied zwischen ihrem geschminkten und ungeschminkten Gesicht bemerken könnte, quälte sie. Die Lösung, die sie für sich fand, war extrem: Loni entschied sich, Tag und Nacht Make-up zu tragen. Sie ging sogar geschminkt ins Bett. Morgens, wenn sie kurz alleine war, schminkte sie sich ab – nur um sich direkt wieder neu zu schminken, bevor Artie sie zu Gesicht bekam.

Ein ganzes Jahr lang lebte sie so. Stell dir das mal vor – nie wirklich frei von dieser "Maske" sein, immer in der Angst leben, nicht gut genug zu sein, wenn das Make-up verschwindet. Für Loni war es kein leichter Weg, und ihre Haut zahlte den Preis. Ihre Poren waren dauerhaft verstopft, sie bekam Pickel, ihre Hautfarbe wirkte fahl und erschöpft. Es war, als hätte das Make-up nicht nur ihr Gesicht, sondern auch ihre Seele belastet.

In einem Interview mit der „Cosmopolitan“ gab Loni offen zu: „Meine Haut sah furchtbar aus.“ Sie erkannte, wie schlimm es geworden war. Doch das Entscheidende kam, als sie selbst einen Artikel darüber schrieb, wie wichtig es ist, sich abzuschminken, um die Haut gesund zu halten. Dieser Moment war ein Wendepunkt für sie. Sie schaute in den Spiegel und wusste, dass es Zeit war, den Mut aufzubringen, ihre Maske auch innerlich abzulegen.

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Loni schminkte sich ab, ganz bewusst, und bestellte Artie zu sich nach Hause. Es war nicht nur ein Moment der Ehrlichkeit gegenüber ihm, sondern auch gegenüber sich selbst. Sie erklärte ihm, wie wichtig es für sie sei, sich ihm auch ohne Make-up zeigen zu können – nicht nur, um ihre Haut zu retten, sondern um wieder zu sich selbst zu finden.

Dieser Schritt war für Loni eine Befreiung. Ein Jahr lang hatte sie sich hinter einer Fassade versteckt, aber jetzt war sie bereit, sich der Realität zu stellen – und herauszufinden, wer wirklich hinter dem Make-up steht.

Wie geht es Loni heute?

Heute ist sie Mama

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Inzwischen hat sich Lonis Leben völlig verändert. Sie ist mittlerweile Mama geworden und lebt ein Leben, in dem sie sich so zeigt, wie sie wirklich ist – ganz ohne Angst, ungeschminkt zu sein. Der Druck, sich hinter einer makellosen Fassade zu verstecken, hat nachgelassen, und sie hat gelernt, ihre natürliche Schönheit zu akzeptieren. Heute teilt sie sogar mutig ungeschminkte Fotos von sich auf Instagram – etwas, das sie sich vor Jahren nie hätte vorstellen können.

Es ist erstaunlich, wie weit sie gekommen ist. Die Frau, die einst in ständiger Angst lebte, jemand könnte sie ohne Make-up sehen, postet jetzt Bilder von sich mit nichts anderem als einem Lächeln auf den Lippen. Keine Foundation, kein Concealer, keine Wimperntusche – einfach sie selbst. Und weißt du was? Sie sieht wunderschön aus. Nicht, weil ihr Gesicht perfekt geschminkt oder makellos wäre, sondern weil sie jetzt die innere Stärke und das Selbstvertrauen ausstrahlt, sich so zu zeigen, wie sie wirklich ist.

Heute inspiriert sie andere Frauen dazu, sich genauso mutig und echt zu zeigen – ob mit oder ohne Make-up. Denn am Ende des Tages zählt doch, dass wir uns in unserer Haut wohlfühlen, oder?

Es ist wirklich schön zu sehen, wie Loni mit ihrem neuen Leben und ihrer Rolle als Mama so viel Gelassenheit und Selbstliebe gefunden hat. Sie ist der lebende Beweis dafür, dass wir manchmal die stärksten Barrieren in unseren Köpfen überwinden müssen, um wirklich frei zu sein. Und wenn man sich ihre ungeschminkten Fotos ansieht, dann sieht man nicht nur eine Frau, die ihre Haut pflegt – man sieht eine Frau, die stolz darauf ist, wer sie ist, mit all ihren Facetten. Wunderschön, oder?