Flitterwochen waren gestern; stattdessen setzen immer mehr Paare mittlerweile auf den „Babymoon“-Reisetrend. Sie genießen also nicht die ersten Stunden als frischgebackenes Ehepaar nach ihrer Hochzeit. Stattdessen wollen sie noch einmal Zeit zu zweit verbringen, bevor sie Eltern werden.
Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit – auch für den Vater. Denn mittlerweile gibt es Belege dafür, dass der Mann, auch wenn er nicht physisch schwanger ist, kleinste Veränderungen intensiv wahrnehmen und mit seiner Frau teilen kann. Das wird auch „Couvade-Syndrom“ genannt. Ist das Baby einmal auf der Welt, beginnen die schlaflosen Nächte.

Babymoon: Das steckt hinter dem neuen Reisetrend
Manchmal verlieren sich Paare auch aus den Augen, wenn der Alltagsstress sich mit der Kindererziehung abwechselt. Genau da setzt der Babymoon-Trend an. Denn man will noch einmal eine intensive gemeinsame Auszeit nehmen und die Tage auskosten, bevor man nicht mehr zu zweit ist. Die werdenden Eltern möchten noch einmal im Mittelpunkt stehen und gönnen sich einen langen Extraurlaub. Eine Studie aus den USA hat gezeigt, dass das Interesse an dem Trend immer größer wird.
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Die Suchanfragen nach Babymoon-Reisezielen sind um 5.000 Prozent gestiegen. Eine weitere Umfrage zeigt, dass 60 Prozent der wersdenden Eltern vor der Geburt noch einmal ganz bewusst verreisen. Zu den beliebtesten Reisezielen zählen der Studie von Level Frames zufolge New York, Miami, Paris, Bali, die Malediven, Palm Springs und Santorini. Es handelt sich also um ein buntes Gemisch. Doch der Trend ist längt in Europa angekommen. In der Schweiz wird beispielsweise ganz aktiv mit „Wellness für werdende Eltern“ geworben. Es ist zu erwarten, dass die Nachfrage in den kommenden Monaten noch weiter steigen wird.

