In Berlin kam es kürzlich zu einem flächendeckenden Stromausfall. Hintergrund war ein mutmaßlicher Anschlag auf das Stromnetz. Der Vorfall hat dazu geführt, dass zahlreiche Verbraucher über das richtige Verhalten bei einem Blackout diskutieren. Dass bestimmte Gegenstände zu Hause vorhanden sein sollten, ist bereits bekannt.
Allgemein ist es sehr unwahrscheinlich, dass es zu einem flächendeckenden oder langanhaltenden Stromausfall in Deutschland kommt. Dennoch wird vor neuen Risiken durch extreme Unwetter oder auch Cyberangriffe gewarnt. Auch wenn die Bedrohung nicht groß ist, sollte man sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Verhalten bei Stromausfall: Was Experten bei einem Blackout raten
Wie unter anderem der ADAC erklärt, sollte man Taschenlampen, Batterien und Powerbanks sowie wichtige Medikamente griffbereit haben. Auch Vorräte gehören in jeden Haushalt. Erst im vergangenen Jahr riet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz dazu, dass sich Bürger einen Notvorrat zulegen sollten, der mindestens 10 Tage hält. Dazu gehören 20 Liter Wasser pro Person, 3,5 Kilo Getreideprodukte, Reis oder Kartoffeln, 4 Kilo Gemüse, Hülsenfrüchte in Dosen, 2,5 Kilo Obst, 2,6 Kilo Milchprodukte sowie 1,5 Kilogramm Fleisch, Fisch und Eier.
Warntag: Was im Fall einer echten Warnung zu tun ist – und warum viele schlecht vorbereitet sind
Auch ein batteriebetriebenes Radio sollte vorhanden sein, damit man informiert bleibt. Kommt es zu einem Stromausfall ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Anschließend sollte man Nachbarn kontaktieren und prüfen, ob die Heizung und die Warmwasserversorgung ebenfalls betroffen sind. Warme Kleidung sollte bereitgehalten werden, während man auch auf dem Smartphone bestimmte Warn-Apps auf Informationen überprüfen kann. NINA oder KATWARN sollten vorbereitend heruntergeladen werden. Zudem muss man auch die Offline-Funktionen aktivieren. Da der durchschnittliche Stromausfall in Deutschland jedoch 12 Minuten dauert, liegt der Ernstfall momentan in weiter Ferne.
