16-Jähriger verletzt zwei Mädchen: Neue Details zu mutmaßlicher Amoktat bekannt

Die Ermittlungen nach der mutmaßlichen Amoktat in Schongau laufen auf Hochtouren. Während die Opfer außer Lebensgefahr sind, offenbaren Aussagen des 16-jährigen Tatverdächtigen neue Hintergründe.
16-Jähriger verletzt zwei Mädchen: Neue Details zu mutmaßlicher Amoktat bekannt
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Am Mittwoch kam es an einem Gymnasium im bayerischen Schongau zu einer mutmaßlichen Amoktat. Ein 16-Jähriger griff an seiner früheren Schule mehrere Jugendliche an. Zwei Mädchen sind dabei schwer verletzt worden.

Die Opfer befinden sich aktuell in einem Krankenhaus. Noch ist unklar, ob es sich um Schülerinnen des Gymnasiums handelt. Glücklicherweise schweben die Betroffenen nicht mehr in Lebensgefahr. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter bereits festnehmen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erklärte gegenüber der Presse, dass sich der 16-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation befunden habe.

Alexander Dobrindt bei einem Interview zur Amoktat in Schongau
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Mutmaßliche Amoktat in Schongau: 16-Jähriger nennt neue Details zur Waffe

Zu Beginn des Angriffs gab der Tatverdächtige einen Schuss mit einer Waffe ab, die anschließend versagte. Deshalb zog er daraufhin ein Messer und ging auf mehrere Schülerinnen los. Der Angreifer wurde von Lehrern und Polizeikräften überwältigt. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten der Amoktat von Schongau. Solch eine schreckliche Tat reißt nicht nur sichtbare, sondern auch viele unsichtbare Wunden“, erklärte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Am Donnerstag nannte der Verdächtige neue Details zu dem mutmaßlichen Amoklauf.

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Die Ermittler überprüfen aktuell, ob es sich bei der Schusswaffe um eine Waffe handelt, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde. Der 16-Jährige erklärte, sich die Waffe im Darknet besorgt zu haben. Nach seiner Festnahme machte er die Beamten selbst darauf aufmerksam, dass sie sich bei einem Rucksack befindet, den der Verdächtige in der Nähe das Tatorts deponiert hatte. Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilte, soll der ehemalige Schüler zweimal vom Unterricht ausgeschlossen worden sein. Nach umfangreichen Gesprächen mit den Eltern und Psychologen wurde er von dem Gymnasium abgemeldet und besuchte anschließend eine andere Schule. Gegen den Verdächtigen wird nun wegen versuchten Mordes ermittelt. Das Motiv ist weiterhin unklar.

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