Aldi schließt mehrere Märkte in Deutschland: Diese Filialen sind betroffen

Der beliebte Discounter Aldi schließt mehrere Filialen. Dabei plant der Konzern Modernisierungen für die Zukunft, von denen die Kunden profitieren werden. Welche Städte betroffen sind und was sich 2026 ändert.
Aldi schließt mehrere Märkte in Deutschland: Diese Filialen sind betroffen
Robert D Brozek/Shutterstock

Der Discounter Aldi gehört zu den beliebtesten Einzelhändlern in Deutschland. Millionen Verbraucher kaufen jährlich in den Filialen ein. Doch nun sollen einige der Märkte geschlossen werden, während in manchen die Lichter sogar bereits ausgegangen sind. Aldi Nord und Aldi Süd planen eine moderne Zukunft, von der auch die Kunden profitieren werden.

Der Einzelhändler will sich nämlich von alten Filialen trennen. Standorte, die schon in den 80er oder 90er Jahren eröffnet wurden, erfüllen die modernen Standards nicht mehr. Sie ermöglichen den Kunden demnach auch kein anspruchsvolles Einkaufserlebnis. Deshalb wird der Discounter mehrere Märkte in rund zehn deutschen Städten schließen.

Eine Aldi Nord Filiale
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Aldi plant Neurungen für die Zukunft: Deswegen werden zahlreiche Filialen geschlossen

Doch Aldi wird sich natürlich nicht damit zufriedengeben, dass anschließend weniger Einkaufsmöglichkeiten bestehen. Stattdessen sollen neue und modernere Märkte errichtet beziehungsweise umgebaut werden. Der Konzern modernisiert manche Standorte und setzt dabei vor allem auf Nachhaltigkeit, Komfort und Frische. Neueröffnungen gibt es beispielsweise in Kiel, Hannover, Magdeburg, München-Riem, Stuttgart-Vaihingen und Karlsruhe-Durlach. Doch nicht nur das Einkaufserlebnis im Markt ist von der Modernisierung betroffen.

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Diese Aldi-Standorte sind von den Schließungen betroffen:

  • Berlin-Lichtenberg
  • Berlin-Neukölln (zum Umbau)
  • Bremen-Gröpelingen
  • Hamburg-Barmbek
  • Hamburg-Hamm
  • Hamburg-Wilhelmsburg
  • Aschaffenburg
  • Augsburg
  • Offenburg

Der Discounter möchte seinen Kunden darüber hinaus Schnellladesäulen für E-Autos bieten. So kann man den Wagen problemlos laden, während man den Einkauf für das Wochenende erledigt. Auch Kassen zur Selbstbedienung werden künftig noch mehr im Fokus des Konzerns stehen. Branchenexperten erwarten in den Jahren 2026 und 2027 dennoch einen Rückgang der Standorte um 1 Prozent.