In Deutschland glauben Umfragen zufolge gute 50 Prozent an Astrologie und Horoskope. Ein wichtiger Teil davon sind Sternzeichen und ihre Bedeutungen. Erwiesenermaßen werden seit etwa vier Jahrzehnten im Sommer die meisten Kinder geboren. So gibt es Statistiken, die zeigen, dass der Juli oft der geburtenstärkste Monat ist, dich gefolgt von August und September. Das hat vermutlich unter anderem damit zu tun, dass die Zeit der Empfängnis zusehends auf die ersten Wochen der dunklen Jahreszeit fällt. Gerade im Dezember haben zudem viele Leute mehr freie Tage.
Da es keine eindeutigen Statistiken zu Sternzeichen gibt, gilt es auf die Geburtsraten nach Monaten zu schauen. Geburtenstarke Monate wie die im Sommer sind auch bei den Sternzeichen vorne und umgekehrt. Die am häufigsten vertretenen Tierkreiszeichen sind Krebs (22. Juni bis 22. Juli), Löwe (23. Juli bis 23. August) und Jungfrau (24. August bis 23. September). Und welche Zeichen dominieren das andere Ende der Skala?

Sternzeichen wird ein großer Einfluss auf verschiedene Bereiche des Lebens nachgesagt
Die geburtenschwächsten Monate liegen eher im Winter, also zum Ende und zum Anfang des Jahres. In der jüngsten Vergangenheit waren das vor allem die Monate November, Dezember und Februar. Auf längerer Sicht st aber auch der April eher geburtenschwach. Die seltensten Sternzeichen sind dementsprechend Widder (21. März bis 20. April), Schütze (23. November bis 21. Dezember) und Steinbock (22. Dezember bis 20. Januar).
Das seltenste Sternzeichen ist aber der Wassermann (21. Januar bis 19. Februar). Das liegt vor allem daran, dass es größtenteils auf den Februar fällt, der der kürzeste Monat ist. Insgesamt kommt der Monat auf 28 Tage, in Schaltjahren auf 29 Tage. Wenig überraschend ist der 29. Februar auch der Tag, an dem am wenigsten Menschen Geburtstag haben. Übrigens hat eine Studie eine Gemeinsamkeit bei Serienmördern entdeckt: das Sternzeichen. Offenbar haben also viele Killer auch im gleichen Monat Geburtstag.
