Der wohl schlimmste Dating-Trend des Jahres heißt „Future Faking“. Seit Silvester sind erst wenige Tage vergangenen, doch Singles warnen bereits vor einem neuen Phänomen, das schon zahlreichen Betroffenen Kummer bereitet hat. Es handelt sich um eine toxische Taktik, die meistens dazu genutzt wird, jemanden warm zu halten.
Denn wie der Begriff schon vermuten lässt, geht es beim „Future Faking“ darum, sich eine schöne gemeinsame Zukunft auszumalen, ohne dass etwas dahintersteckt. Es wird gelogen, um den anderen an der Angel zu halten und falsche Versprechungen sollen dazu führen, dass man bekommt, was man möchte. Meistens handelt es sich um eine Situation, in der jemand nur auf der Suche nach einem erotischen Abenteuer ist.

"Future Faking": Das steckt hinter dem neuen Trend
Besonders oft wird die Taktik von Narzissten angewandt. Er oder sie möchte im Mittelpunkt stehen und sich die gesamte Zufuhr des Opfers sichern. Der andere gerät in eine Abhängigkeit und wird somit auch gedanklich manipuliert. Bis die Täuschung irgendwann auffliegt. Doch in diesem Moment ist der Kummer meist schon groß und vor allem fällt es schwer, von dem Narzissten loszukommen. Derjenige, der das "Future Faking" nutzt, will die andere Person nur an sich binden, ohne dafür selbst etwas zu geben.
Meistens handelt es sich sogar um mehrere Opfer, die zum selben Zeitpunkt getäuscht werden. Ein gutes Beispiel für die Folgen liefert die Geschichte des Tinder-Schwindlers. Er nutzte seine Opfer sogar finanziell aus. Es ist zwar nicht immer möglich, sich vor dem Trend zu schützen, doch man merkt manchmal, dass etwas zu schnell geht. Die Aussagen des Täuschenden kommen einem etwas zu schön vor, um wahr zu sein. Denn das sind sie auch nicht.
Außerdem sollte man mit finanzieller Hilfe besonders vorsichtig sein. Wenn auf Worte nie Taten folgen, sollte man außerdem schnell stutzig werden. Auch das sogenannte „Love Bombing“ kann ein Hinweis auf einen „Future Faker“ sein. Wer sich unsicher ist, sollte sich nicht schämen und Freunde und Familie um Rat bitten. Wer sich lieber anonym beraten lässt, kann dafür in Deutschland eine kostenfreie Nummer nutzen.
