Fremdgehen ist ein schwerer Vertrauensbruch. Oft vermuten Betroffene bereits, dass der Partner oder die Partnerin untreu ist. Allerdings fehlen manchmal dennoch die entscheidenden Hinweise. Insbesondere in einer Zeit, in der sich der Kontakt zu anderen Frauen oder Männern hauptsächlich online abspielt, bleibt es beim unguten Bauchgefühl. Denn es werden sogar bestimmte Apps genutzt, um eine Affäre zu vertuschen.
Nicht selten suchen Betroffene in einer solchen Situation einen Privatdetektiv auf. Aaron Bond arbeitet schon viele Jahre in der Branche und weiß, dass einige Partner beim Fremdgehen immer auf dieselbe Weise ihre Spuren verwischen. Worauf man achten sollte, verriet der Ermittler gegenüber der Huffington Post.

Beim Fremdgehen erwischt: Hat der Partner eine Affäre?
Die meisten untreuen Personen wollen demnach ihr Techtelmechtel aktiv vertuschen und unternehmen zu diesem Zweck einige Schritte. Sie verändern ihr Verhalten aktiv und wollen die Untreue beispielsweise mit mehr Aufmerksamkeit in den Hintergrund drängen. Anders als bisher angenommen, erklärt Bond, dass viele Fremdgänger plötzlich besonders freundlich sind, viele Komplimente machen und sich mehr Zeit nehmen. Wenn sich dieses Verhalten von einem Tag auf den anderen ändert, könnte sich laut Bond eine Taktik dahinter verbergen, um seine Spuren aktiv zu verwischen.
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Woran merke ich, dass er/sie fremdgeht? Die 3 Warnsignale laut Experte Aaron Bond:
- Verändertes Verhalten: Der Partner ist plötzlich ungewöhnlich aufmerksam, macht übertriebene Komplimente und sucht aktiv die Nähe, um Schuldgefühle zu kompensieren.
- Vermehrte Bargeldnutzung: Um Spuren auf Kontoauszügen oder Kreditkartenabrechnungen zu vermeiden, wird vermehrt mit Scheinen bezahlt.
- Digitale Trennung: Die Nutzung von Zweithandys, geheimen E-Mail-Adressen oder verschlüsselten Apps, um die Affäre strikt vom Alltag zu trennen.
Der Privatdetektiv Aaron Bond verfolgt untreue Partner seit Jahren
Als zweiten Hinweis nennt der Ermittler die häufigere Verwendung von Bargeld. Der Partner will beim Fremdgehen seine Karte nicht zur Zahlung verwenden. In Hotels und Restaurants zahlt er deshalb lieber direkt mit Scheinen. Bei ungewöhnlich häufigen Abhebungen von Bargeld sollte man demnach ebenfalls hellhörig werden. Zu guter Letzt beschreibt Bond auch die Tatsache, dass zwei Handys und mehrere E-Mail-Accounts genutzt werden als verdächtig. So sollen private oder geschäftliche Korrespondenzen von schlüpfrigen Chats mit der Affäre getrennt werden. Dennoch handelt es sich lediglich um Hinweise, hinter denen sich natürlich nicht immer ein Problem verbirgt. Sollte man das Gefühl haben, dass der Partner fremdgeht, ist es immer am besten, das Gespräch zu suchen oder sich Hilfe von Freunden und Familie zu holen.

