Seit der Mensch auf der Erde ist, muss er sich auch mit dem Tod, dem Ende der persönlichen Existenz, auseinandersetzen. Manche versetzt es in Angst, darüber nachzudenken, ob der Tod wohl schmerzhaft ist. Viele haben mehr Sorge vor möglichen Schmerzen als vor dem unausweichlichen Dahinscheiden.
Wissenschaftler haben sich mit den Todesarten auseinandergesetzt, die besonders unangenehme und schmerzhafte Zustände hervorrufen, die wir uns alle nicht wünschen.
Einige davon können dem Menschen ohne weiteres Zutun widerfahren:
1. Ertrinken
Man gerät hier erstmal in Panik; hyperventiliert und atmet Wasser statt Luft in die Lungen ein. Das kann äußerste Schmerzen bereiten.
2. Erfrieren
Beim Erfrieren stirbt der Körper von außen nach innen. Es kommt zu Muskelversteifungen und das Gehirn setzt aus. Die Organe können nicht mehr mit Blut versorgt werden. Die Extremitäten, wie Arme und Beine, frieren zuerst ab. Das erzeugt einen Schmerz, ähnlich einer Verbrennung. Danach versagen die Organe vollständig.
3. Schlaganfall
Diese gar nicht so seltene Erkrankung erzeugt, auch wenn sie oft überlebt wird, extreme Schmerzen. Ausgehend vom Kiefer, über Nacken und Arme bis in die Brust spürt man einen unerträglichen Druck.
4. Verdursten
Hier beginnen die Nieren zu versagen und der Körper fällt in ein Koma. Vorher leidet man an Halluzinationen und Fieber – bis man stirbt.
5. Verbrennen
Schon bei kleinen Verbrennungen kennt man die außerordentlichen Schmerzen. Die Hautfette fehlen und der Körper beginnt daher selbstständig, Fette zu verbrennen. Außerdem erstickt man, falls zu viel Haut verbrennt, weil kein Sauerstoffaustausch mehr stattfindet. Die heißen Gase des Feuers verbrennen die Lunge oder der Körper stirbt am Schock der unterschiedlichsten Verletzungen.
6. Bauchspeicheldrüsenkrebs
Von allen möglichen Krebsarten gehört er zu den Schmerzhaftesten. Der Tumor drückt im fortgeschrittenen Stadium auf ganze Nervensysteme. Nur mit stärkster Schmerztherapie ist das noch aushaltbar. Der Tod ist leider meistens gewiss.
Und hier diejenigen Todesarten, die Menschen sich heutzutage gegenseitig zufügen:
7. Die Todesspritze
Die angeblich so „humane“ Tötungsmethode kann erhebliches Leid beim Delinquenten auslösen. Die Substanzen werden nacheinander verabreicht und sollen erst betäuben, dann entspannen und schließlich zum Herztod führen. Durch unsachgemäßes Verabreichen von medizinischen Laien und dadurch nicht korrekt ausgeführter Beruhigung, kommt es zu schmerzhaften Krämpfen und einem langen Todeskampf bei vollem Bewusstsein.
8. Der elektrische Stuhl
Ursprünglich als ebenfalls „humane“ Erfindung zur Hinrichtung gedacht, kommt es auch hier zu katastrophalen Zuständen. Der Strom, der durch den Körper geleitet wird, tötet meistens nicht durch Aussetzen von Gehirn und Herz, sondern verbrennt den Körper. Blut und Gehirn beginnen zu kochen. Und das bei vollem Bewusstsein.
9. Strahlung
Die Strahlenkrankheit ist heimtückisch und schmerzhaft – und oft tödlich. Nach entsprechender Strahlendosis tritt der Tod oft erst nach Wochen ein. Nicht ohne langsam aber sicher einzelne Organsysteme funktionell zu zerstören. Man stirbt an inneren Blutungen, diverser Krebsarten oder am Multiorganversagen.
10. Ebola
Diese Tropenkrankheit verursacht ein sogenanntes hämorrhagisches Fieber. Zu Beginn ähnelt es einer Erkältung, um dann nach einer Weile in ein Stadium überzugehen, bei dem man aus jeder Körperöffnung blutet – bis man Tod ist. Ein Gegenmittel oder eine Impfung existieren nicht.
11. Aufgefressen werden
Bei dieser Todesart ist der Mensch ausnahmsweise nicht der Täter. Bei vollem Bewusstsein fressen Tiere unterschiedlich große Teile des Körpers auf – was zu unfassbaren Schmerzen führt. Durch Blutverlust fällt man dann ins Koma und stirbt. Zum Glück äußerst selten.
12. Boomslang
Südafrikanisch für Baumschlange. Ihr Gift kann tödlich sein. Es kommt jedoch sehr selten vor, von ihr gebissen zu werden. Ähnlich wie bei Ebola setzen innere Blutungen ein, an denen man, falls kein Gegengift zur Verfügung steht, schmerzhaft stirbt.
