„Clear Coding“: Beliebter Dating-Trend bringt tausende Singles zusammen

Das "Clear Coding" ist bei Singles besonders beliebt. Tausende User haben so bereits über Tinder und Co. zusammengefunden. Was dahinter steckt.
„Clear Coding“: Beliebter Dating-Trend bringt tausende Singles zusammen
Shutterstock

Kürzlich hat die beliebte Dating-App Tinder den Year in Swipe-Bericht veröffentlicht. Er enthüllt nicht nur, was die User besonders interessiert, es wird auch klar, welche Trends sich in den vergangenen Monaten etablieren konnten.

Fest steht, dass sich über die letzten Jahre viele Dinge geändert haben. Denn das Internet und zahlreiche Apps haben dazu geführt, dass sich Singles hinter Anonymität verstecken oder auch völlig neue Wege eingeschlagen haben. Einerseits existiert schon beim Kennenlernen mehr Offenheit und andererseits ist oft gar nicht mehr klar, welche Absichten eigentlich verfolgt werden. Deshalb steht nun ein neuer Trend im Mittelpunkt. Das sogenannte „Clear Coding“.

Antonio Guillem/Shutterstock

"Clear Coding": Offenheit beim Dating sorgt für glückliche Tinder-User

Dabei geht es darum, von vornherein ehrlich zu dem Dating-Partner oder der Dating-Partnerin zu sein. Die Singles wünschen sich emotionale Ehrlichkeit und das von Anfang an. Immer mehr Singles haben so bereits zusammengefunden. Das „Clear Coding“ führt auch dazu, dass sofort klar ist, ob man eine Affäre, eine Beziehung oder eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen sucht. Denn immer häufiger kam es in der Vergangenheit zum Ghosting. Auch die unbeliebte Warmhalte-Taktik wurde angewandt.

Forscher verraten: Kann diese umstrittene Angewohnheit eine Beziehung retten?

Doch die Singles sind dieses Verhalten leid. Über 60 Prozent der Befragten wünschen sich eine offene Kommunikation. Sie möchten nicht mehr raten müssen, was im Kopf des anderen vorgeht. Wer glaubt, sich verstellen zu müssen, um gut beim Gegenüber anzukommen, kann ebenfalls profitieren. Denn so hat man die Möglichkeit, man selbst zu sein und womöglich auch direkt auf Gleichgesinnte zu treffen. Fest steht, dass die Unzufriedenheit vieler Userinnen und User auch in diesem Jahr für neue Bewegungen sorgen wird.