Wegen Körperbehaarung: 27-Jährige wird angefeindet – jetzt setzt sie sich gegen Cybermobbing ein

Asyikin aus Malaysia folgen mittlerweile über 250.000 Fans. Wegen ihrer starken Körperbehaarung wurde die Influencerin angefeindet und beleidigt. Heute setzt sie ein Zeichen und kämpft aktiv gegen Cybermobbing.
Wegen Körperbehaarung: 27-Jährige wird angefeindet – jetzt setzt sie sich gegen Cybermobbing ein
princess.ikin/Instagram

Die 27-jährige Asyikin präsentiert ihre Körperbehaarung stolz im Netz. Doch das gefällt nicht jedem. Für ihre Fotos und Videos auf Instagram wird die junge Frau regelmäßig beleidigt und angefeindet. Die Situation hat sie jedoch keinesfalls verunsichert.

Stattdessen fühlt sich Asyikin so selbstbewusst wie nie und setzt sich nun sogar aktiv gegen Cybermobbing ein. Die junge Frau aus Malaysia will darauf aufmerksam machen, was im Internet tagtäglich passiert und wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen. Trotz zahlreicher Hasskommentare rasiert sie sich nicht. Auf den Bildern sind dunkle Haare an Armen und Beinen zu sehen.

princess.ikin/Instagram

Einsatz gegen Cybermobbing: Asyikin kämpft mit Beleidigungen wegen ihrer Körperbehaarung

„Früher habe ich immer meine Arme unter langen Ärmeln versteckt. Ich dachte, meine natürliche Behaarung würde mich weniger schön machen. Die Leute nennen mich Affe oder sagen, ich sehe aus wie ein Mann“, berichtet die Influencerin. Diese Reaktionen haben dazu geführt, dass sich Asyiikin immer unsicherer fühlte und tatsächlich mit dem Gedanken spielte, die Haare zu entfernen. „Aber ohne meine Haare fühle ich mich nackt“, erklärt die 27-Jährige. Deshalb präsentiert sie ihre Körperbehaarung nun sogar mit voller Absicht in der Öffentlichkeit.

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„Ich behalte meine behaarten Arme nicht, um berühmt zu werden oder die Anerkennung anderer zu erlangen. Ich tue es für mich“, sagt sie. Auch anderen Menschen möchte die Influencerin Mut machen. Jeder Mensch ist einzigartig und sollte sich in seiner Haut wohlfühlen, egal wie die Reaktionen anderer ausfallen. Asyikin erbte den starken Haarwuchs von ihrem Vater, mit dem sie sich dadurch „verbunden“ fühlt. In den sozialen Medien spielen Schönheitsideale eine große Rolle. Nahezu perfekte Fotos und zahlreiche Schönheits-OPs setzen die Userinnen und User unter Druck. Genau dagegen möchte die Influencerin ankämpfen und ein Zeichen setzen. Mittlerweile folgen ihr über 250.000 Fans. Ihr Social-Media-Auftritt ist zu einem lukrativen Geschäft geworden.