Er ist nicht nur irgendein Präsident Frankreichs, Emmanuel Macron ist schon seit 2017 im Amt und gilt als der jüngste Staatschef seit Napoleon. Doch der heute 48-Jährige ist nicht immer in der Politik tätig gewesen. Vor seiner Zeit als Präsident arbeite er als Investmentbanker bei Rothschild & Cie.
Man könnte also meinen, dass sein Konto genauso üppig gefüllt ist wie seine Karriere klingt. Doch so ist es nicht. Der französische Staatschef ist kein Millionär und nahm sogar einen Kredit auf. Die Haute Autorité pour la Transparence de la Vie Publique veröffentlichte im Jahr 2022 einen umfangreichen Bericht über Macrons Vermögen.

Emmanuel Macron gewährt private Einblicke und legt sein Vermögen offen
In den Dokumenten heißt es unter anderem, dass zu diesem Zeitpunkt noch eine Restschuld von 122.515 Euro bestand. Hintergrund sei ein Modernisierungsdarlehen gewesen. Der Politiker gewährte diese Einblicke selbst und enthüllte außerdem seine Geldanlagen, zu denen eine Kapitallebensversicherung sowie mehrere Spar- und Anlagekonten zählen. Zudem hält Macron Wertpapiere und erhält Einnahmen durch den Verkauf des Buches „Révolution“. Insgesamt belief sich das Vermögen des Präsidenten zu diesem Zeitpunkt auf rund 550.000 Euro. Im Jahr 2026 soll es 500.000 Euro betragen.
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Das Gehalt des Präsidenten muss in Frankreich offengelegt werden. Ähnlich wie auch in Deutschland ist es an den öffentlichen Dienst gekoppelt. Demnach erhält der Staatschef 16.039 Euro brutto im Monat. Pro Jahr landen somit rund 190.000 Euro auf seinem Konto. Das Gehalt setzt sich aus einer Basiszahlung, einer Funktionszulage sowie einer Residenzzulage zusammen. Im Vergleich zum Bundeskanzler Friedrich Merz wirkt das Gehalt jedoch niedrig. Der CDU-Politiker verdient monatlich 31.000 Euro, denn er erhält neben seiner Entlohnung als Kanzler auch noch eine Entschädigung als Abgeordneter.
