In Deutschland gibt es zahlreiche Förderprogramme für Privatpersonen. So können sich Bürgerinnen und Bürger teilweise einen hohen Zuschuss sichern. Auch die Stadt Stuttgart will ihre Einwohner mit einer entsprechenden Finanzspritze unterstützen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit fördern. Aktuell stehen drei Programme zur Verfügung, für die immer noch eine Antragstellung möglich ist.
Bis zu 37.500 Euro können Interessenten unter den richtigen Voraussetzungen erhalten. Doch die Stadt will einige Programme einstellen und die Höhe der Auszahlung mindern. Deshalb sollte man schnell sein, wenn man aktuell beispielsweise sein Haus saniert. Gefördert wird im Rahmen des Energiesparprogramms, des Heizungsprogramms und der Solaroffensive.

Stuttgart ist großzügig: Wer sich bis zu 37.500 Euro Zuschuss sichern kann
Das Energiesparprogramm richtet sich dabei primär an Eigentümer von Wohngebäuden, die älter als 15 Jahre sind. Dabei wird zwischen Einzelmaßnahmen wie dem Ersetzen der Fenster und einer Komplettsanierung unterschieden. „Förderfähig sind Kosten von max. 150.000 Euro mit 25 Prozent. Dies entspricht einem Zuschuss von 37.500 Euro“, heißt es auf der Website der Stadt. Es muss sich dabei um eine „Komplettsanierung eines Einfamilienhauses auf KFW‐Effizienzhaus 55-Niveau“ handeln. Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach den Effizienzhaus-Standards, von denen es insgesamt fünf verschiedene gibt. Gefördert wird unter anderem die technische Gebäudeausrüstung, die Dämmung, die Sanierung der Fassade sowie der Einbau neuer Fenster.
Was wird von der Stadt Stuttgart mit einem Zuschuss gefördert?
- Energiesparprogramm: Die energetische Sanierung von Gebäuden.
- Heizungsprogramm: Förderung für den Austausch von Heizungen.
- Solaroffensive: Die Installation von Photovoltaikanlagen oder Balkonkraftwerken.
Der Heizungstausch lässt sich aber nicht nur im Rahmen des Energiesparprogramms bezuschussen. Interessenten können auch beim alleinigen Einbau einer Pelletheizung, einer Wärmepumpe oder einer thermischen Solaranlage einen Antrag durch das Heizungsprogramm stellen. „Für eine klimafreundliche Stadt spielt die Energieversorgung von Gebäuden eine wichtige Rolle“, schreibt die Stadt und fördert deshalb neben den Eigentümern auch Mieter, Anlagenbetreiber und Pächter mit der Solaroffensive. So wird beispielsweise der Kauf eines Balkonkraftwerks unterstützt. Für eine Photovoltaikanlage gibt es momentan sogar noch eine Fördersumme von bis zu 50.000 Euro. Außerdem sind die Programme miteinander kombinierbar. Bis neue Förderregeln erarbeitet wurden, laufen die Programme vorerst noch weiter.
