In Berlin wurde kürzlich eine Frauenleiche entdeckt. Ein Spaziergänger machte am Freitag auf die Überreste aufmerksam, die sich im Gebüsch in der Nähe des Planetariums befanden. Die Polizei geht davon aus, dass die Leiche dort schon seit Tagen oder möglicherweise Wochen gelegen hat und unentdeckt blieb.
Die Ermittler erklärten, dass sie sich „schon einige Zeit“ in dem Gebüsch befunden habe. Als genauer Fundort wurde der Ernst-Thälmann-Park genannt. Die Frauenleiche befand sich in einem Grünstreifen in Richtung der S-Bahn-Gleise. Mittlerweile geht die Polizei davon aus, dass die Frau getötet wurde und bittet deshalb die Öffentlichkeit um Mithilfe. Die Tote wurde als Ilse Hartmann aus dem Stadtteil Prenzlauer Berg identifiziert.

Frauenleiche lag tagelang im Gebüsch - Polizei geht von Tötungsdelikt aus
Die Ermittler haben ein Foto der 46-Jährigen veröffentlicht. „Genaue Erkenntnisse zur Todesursache sollen die Ergebnisse einer Obduktion vom gestrigen Tag geben“, heißt es in einem zugehörigen Statement. Ilse Hartmann war 1,70 Meter groß und schlank, sie trug eine braune Sweatjacke, ein braunes Shirt, eine kurze gestreifte Hose in den Farben Orange, Blau und Rot, braune Sandalen und einen schwarzen Rucksack. Die Polizei bittet um Hinweise zum möglichen Tathergang und um Zeugen, die Ilse kurz vor ihrem Tod gesehen haben.
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Gesucht werden unter anderem Informationen über ihren letzten Aufenthaltsort. Zudem fragt die Polizei, ob die Frau in Begleitung gewesen ist. Hinweise können unter der Nummer (030) 4664-911444 oder per E-Mail an LKA114-hinweis@polizei.berlin.de übermittelt werden. Die genaue Todesursache werden die Ermittler allerdings nicht bekanntgeben. „Das ist Täterwissen“, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Offenbar kam es zuvor häufiger zu Polizeieinsätzen im Haus der Getöteten. Sie fiel aufgrund von Lärmbelästigung negativ auf. Außerdem soll sie Verbindungen zu Obdachlosen gehabt haben.

