9 Fakten über Jack the Ripper

Jack the Ripper galt als Londons berüchtigtster Mörder.
9 Fakten über Jack the Ripper
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Die Geschichte des berühmten britischen Massenmörders „Jack the Ripper“ erschreckt und fasziniert uns schon seit jeher gleichermaßen. Die Identität des „Rippers“ ist bis heute ungeklärt, obwohl über die Jahrzehnte hunderte Verdächtige vernommen wurden. Hier 10 Fakten, die gesichert sind über Londons berüchtigtsten Mörder:

1. Herbst des Terrors

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Im sogenannten Herbst des Terrors im Jahr 1888 in Whitechapel wurden zahlreiche Frauenleiche entdeckt. Die Namen waren Mary Ann Nichols, Annie Chapman, Elisabeth Stride, Catherine Eddowes und Mary Jane Kelly. Alle wurden innerhalb einer Meile Distanz voneinander umgebracht. Diese Frauen wurden auf brutalste Art und Weise verstümmelt. Einige Organe, wie Nieren und Gebärmutter, wurden fachmännisch entfernt, so dass man auf einen Täter mit medizinischer Vorbildung schließen konnte.

2. Ein Soldat als Mörder?

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Unter anderem wurde eine Prostituierte aus Whitechapel am 7. August 1888 getötet. Man fand sie mit 39 Stichverletzungen von zwei verschiedenen Messern vor, von denen eines ein Bajonett war. Daher dachte man zu jener Zeit an einen Seemann oder Soldaten als Mörder.

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3. Mary Jane Kelly

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Mary Jane Kelly, eines der ersten Opfer, wurde als einzige in ihrem Zimmer am 13th Miller‘s Court ermordet. Die Verstümmelungen von Kelly waren die mit Abstand brutalsten der Whitechapel-Morde. Da der Mörder sie innerhalb einer Wohnung tötete, vermutete man, dass er dort in Ruhe und mit mehr Zeit vorgehen konnte als auf der öffentlichen Straße.

4. Erstes Opfer

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Das erste Opfer, Mary Ann Nichols, hat Jahre vor ihrer Ermordung in einem Armenhaus gewohnt, wo sie nach eigenen Angaben als Putzfrau gearbeitet hat. Nach dem Mord ihre Besitztümer aufgelistet war ein Kamm, ein weißes Taschentuch und ein Stück zerbrochener Spiegel.

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5. Spezielle Methode

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Die beiden Frauen Elisabeth Stride und Catherine Eddowes wurden in einer sehr kurzen Entfernung voneinander getötet. Beiden wurde der Hals durchgeschnitten. Aber nur Elisabeth wurden die Organe nicht entfernt. Grund dafür könnte sein, dass der Ripper gestört wurde. Elisabeth Stride wurde in der Nähe von Göteborg in Schweden geboren. Sie sollte vermutlich als Dienstmädchen für eine Familie in der Nähe des Hyde Parks arbeiten. Die Reise nach London finanzierte sie mit 65 Kronen, die sie nach dem Tod ihrer Mutter erbte. Elisabeth sprach neben ihrer Geburtssprache Schwedisch noch Englisch und Jiddisch.

6. Die Begräbnisse der Opfer

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Die Begräbnisse der Opfer wurden größtenteils sehr privat und unauffällig gehalten. Alle – außer die der Catherine Eddowes. Bei ihr nahmen tausende Menschen von Whitechapel teil und hunderte weitere warteten in der Kirche.

7. Schrieb Jack an die Polizei?

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Der erste Beschwerdebrief nach den Morden an die Polizei stammt möglicherweise von Jack the Ripper persönlich. Er beschwert sich über den mangelnden Ermittlungsfortschritt. Obwohl man zuerst an einen Fake dachte, wurden in diesem Brief Dinge wie „Ohren abschneiden“ erwähnt. Kurz danach wurde das Opfer Catherine Eddowes gefunden – mit abgeschnittenen Ohren.

8. Aus der Hölle

George Lusk war Anführer einer Whitechapel-Bürgerwehr, die nach dem Täter regelmäßig suchte. Er erhielt am 16. Oktober eine Kiste mit den Nieren, die zu Catherine Eddowes gehören sollen, mit dem Adressaten: „From Hell“.

9. Wer ist der Mörder?

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Hunderte von Namen wurden im Rahmen der Ermittlungen genannt. Der erste war Montague John Druitt, weil die Morde mit dem Tod Druitts endeten. Ein weiterer war George Chapman. Er war verdächtig, weil er bereits ein Mörder war. Er wurde 1923 gehängt. In letzter Zeit verdichteten sich die Hinweise auf einen Mann namens Walter Sickert, einem Maler. Patricia Cornwell schrieb in ihrem Buch „Portrait of a Killer – Jack the Ripper – Case closed”, dass die gesammelte DNA zu denen passt, die damals entdeckt wurde. Obwohl sich das, wie fast alles rund um den Ripper, wieder als „falscher Alarm“ herausstellte.