Zeynep und Co: So erhalten Tief- und Hochdruckgebiete ihre Namen

Wie man „Wetterpate“ werden kann.

, 08:21 Uhr
Zeynep und Co: So erhalten Tief- und Hochdruckgebiete ihre Namen
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Die Namen der Hoch- und Tiefdruckgebiete, mit denen die Wetterexperten tagtäglich um sich werfen, sind bereits zur Normalität geworden. Zuletzt hatte Deutschland mit den Sturmtiefs Ylenia und Zeynep zu kämpfen. Doch wie erhalten die Wetterphänomene eigentlich ihre Namen?

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Tatsächlich existieren dafür sogenannte „Wetterpaten“. Die Namen für das nächste Hoch- oder Tiefdruckgebiet stehen schon lange fest. Jeder kann einen Namen einreichen und somit „Wetterpate“ werden. Natürlich nicht kostenlos. Der Verkauf der Patenschaften für das kommende Jahr beginnt an einem Mittwoch im September des Vorjahres. An diesem Tag kann dann ein Name für ein Hoch oder Tief vorgeschlagen werden. Gegen eine Gebühr heißt der nächste Sturm dann womöglich wie man selbst.

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„Wetterpate“ werden

Am Freitag darauf werden die Gewinner ausgelost, wenn mehr Anträge zu einem Buchstaben abgegeben wurden, als Patenschaften zur Verfügung stehen. Für jeden Buchstaben werden mehrere Namen vergeben. Für noch freie Buchstaben kann eine Patenschaft auch kurzfristig beantragt werden. Wer einem Hochdruckgebiet einen Namen geben will, muss mit einer Gebühr von 360 Euro rechnen. Die Patenschaft für ein Tiefdruckgebiet kostet 240 Euro. Das Geld kommt der Ausbildung der Studierenden am Institut für Meteorologie an der Freien Universität Berlin zugute. Die Anträge können unter www.met.fu-berlin.de/wetterpate gestellt werden.

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