WhatsApp: Vorsicht vor diesen Fake-News

Bei dem beliebten Messenger kursiert aktuell eine Falschmeldung.

, 11:35 Uhr
WhatsApp: Vorsicht vor diesen Fake-News
Cromavision / Shutterstock.com

Auf WhatsApp kursieren immer wieder Falschmeldungen und Fake-News. Aktuell macht eine Nachricht die Runde, in der es um eine drohende Benzin-Knappheit geht. In der besagten Message wird behauptet, dass die Tanks der Raffinerie in Godorf leer seien und somit im Raum Bonn bald kein Treibstoff mehr zur Verfügung steht.

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Wie der „General-Anzeiger“ berichtete, handelt es sich dabei um eine Falschmeldung. „Alle mobilen Altenpfleger sollen jetzt noch zur Tankstelle fahren“, heißt es in der besagten Nachricht. Demnach seien bereits „alle Rettungskräfte, Feuerwehr, usw. informiert worden, die Tankstellen anzufahren.“ Wie der Shell-Konzern, der die Raffinerie Godorf betreibt, bestätigte, sei genügend Benzin vorhanden und keine Knappheit in Sicht.

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Auch die Berufsfeuerwehr Köln äußerte sich zu der WhatsApp-Nachricht und stellte klar, dass es sich dabei um eine erfundene Geschichte handelt: „Diese Nachrichten, die da kursieren, das sind Fake-News.“ Katrin Satizabal, Sprecherin des Mineralölkonzerns Shell, konnte ihre Kundinnen und Kunden ebenfalls mit einem eindeutigen Statement beruhigen: „Lieferengpässe an Tankstellen können wir derzeit nicht bestätigen.“

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Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com

Missverständnis als Ursache der Falschmeldung

Das Foto einer Tankstelle könnte der Ursprung für die kursierende Falschmeldung sein. Darauf war ein Schild zu sehen, welches wie folgt beschriftet war: „Zurzeit ruht die Produktion von Super-Kraftstoffen bei den Raffinerien in NRW. Wann die Produktion wieder aufgenommen wird, entzieht sich leider unserer Kenntnis.“

Der Aushang sei laut Angaben eines Mitarbeiters vergangenen Samstag angebracht worden, da ein Lieferant von einem kurzfristigen Produktionsausfall berichtete. Bereits am Sonntag wurde der Ausfall behoben und das Schild wieder entfernt.

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