WhatsApp, Instagram und Facebook down: Das steckt hinter dem Mega-Ausfall

Mittlerweile ist der Grund für den Totalausfall bei Facebook bekannt.

, 12:05 Uhr
WhatsApp, Instagram und Facebook down: Das steckt hinter dem Mega-Ausfall

Am Montagabend gegen 18 Uhr kam es zu einem weltweiten Totalausfall bei Facebook. Dieser wirkte sich ebenfalls auf die Fotoapp Instagram und den beliebten Messenger WhatsApp aus. Nachrichten konnten nicht mehr versendet oder empfangen werden. Alle drei Anwendungen waren nicht erreichbar.

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Gegen Mitternacht meldeten die ersten Nutzer und Nutzerinnen, dass die Apps teilweise wieder funktionieren. Das Blackout dauerte mehr als sechs Stunden. Vereinzelt kann es noch zu Störungen kommen. Auch der Mutterkonzern Facebook verkündete mittlerweile auf Twitter, dass die Dienste wieder verfügbar seien: „Wir sind wieder online. Wir danken allen für eure Geduld und entschuldigen uns bei jedem, der von dem Ausfall betroffen gewesen ist.“

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Fehlerhafte Konfigurationsänderung legt Datenverkehr lahm

In der Nacht kursierten die unterschiedlichsten Gerüchte, was den Grund für den Totalausfall betrifft. Die Spekulationen reichten von Hacking über Serverausfälle bis hin zu einer geplanten Abschaltung der Netzwerke. Facebook stellte mittlerweile klar, dass „die Hauptursache für diesen Ausfall eine fehlerhafte Konfigurationsänderung war“. Dies liegt daran, dass die Konfiguration der entscheidenden Router geändert wurde. Demnach sind sie auch für den Datenverkehr des Unternehmens zuständig. Hierbei kam es zu einem Fehler und der gesamte Datenverkehr sei abgebrochen.

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„Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt sind von uns abhängig, um miteinander in Verbindung zu bleiben. Wir verstehen, welche Auswirkungen Ausfälle wie dieser auf das Leben der Menschen hat, und dass es in unserer Verantwortung liegt, Nutzer über die Störungen unserer Plattformen informiert zu halten. Wir entschuldigen uns bei allen, die betroffen waren und wir arbeiten daran, besser zu verstehen, was heute passiert ist, sodass wir damit weitermachen können, unsere Infrastruktur noch widerstandsfähiger zu machen“, erklärte Facebook weiter.

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