Wenn Sex zur Sucht wird: 31-Jährige masturbiert in der Öffentlichkeit

Selbst am Arbeitsplatz kann die junge Frau ihrer Lust nicht widerstehen.

, 18:11 Uhr
Wenn Sex zur Sucht wird: 31-Jährige masturbiert in der Öffentlichkeit

Einen Orgasmus zu haben, kann befreiend sein und eine entspannende Wirkung auf den Körper haben. Wie oft man Sex und Masturbation in seinem Alltag braucht, ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Manchmal ist die Lust größer und manchmal passt es einfach nicht. Doch es gibt auch Menschen, die an einer Sexsucht leiden. Sie werden vom Drang einen Orgasmus haben zu müssen gesteuert und können ihren Alltag nur ertragen, wenn sie den nötigen Kick erlebt haben.

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So geht es auch der 31-jährigen Jenny, die in einem Interview mit der „Cosmopolitan“ erzählte, dass sie an einer Sexsucht leidet. Sie mag es ganz besonders, in der Öffentlichkeit zu masturbieren: „Ich liebe es, dabei erwischt werden zu können. Das gibt mir einen Kick. Deshalb gehe ich selten auf die Toilette.“ Sie brachte sich sogar vor ihren Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz zum Kommen.

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2000 Euro im Monat für Sex-Clubs

Jenny kann sich nicht gegen ihr Verlangen wehren: „Es gibt Momente, in denen ich richtig scharf bin. Und wenn ich dann nichts dagegen tue, werde ich verrückt.“ Sexsucht betäubt häufig negative Gedanken und Gefühle. Ähnlich wie bei einer Drogensucht fühlt sich der Betroffene immer high. „Als ich meinen ersten Orgasmus hatte, fühlte sich das atemberaubend an. Ab da wurde es für mich zur Routine und ich benutzte meinen Vibrator fünf bis sechs Mal am Tag“, erklärt die 31-Jährige.

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Sie führte schließlich eine Beziehung mit einem Mann, der ebenfalls sexsüchtig war. Die beiden besuchten viermal die Woche Sex-Clubs und gaben über 2000 Euro im Monat für ihr Vergnügen aus. „Als ich durch die Tür lief, sah ich eine Frau, die auf einem Tisch lag, um den sechs verschiedene Männer standen, die alle über ihrem Körper masturbierten, während sie einem Typen einen Blowjob gab. Ich fand das wunderschön.“ Wie genau eine Sexsucht entsteht, ist noch nicht intensiv erforscht worden. Oft liegt ein traumatisches Erlebnis zugrunde. Jenny verlor in jungem Alter mehrere Familienmitglieder und glaubt, dass ein Zusammenhang besteht.