„Wenn ich unter mysteriösen Umständen sterbe“: Elon Musk sorgt mit Tweet für Wirbel

Nach einer Drohung aus Russland verwirrte Musk seine Fans mit einem brisanten Tweet.

, 18:58 Uhr
„Wenn ich unter mysteriösen Umständen sterbe“: Elon Musk sorgt mit Tweet für Wirbel
IMAGO / UPI Photo

Elon Musk sorgt erneut für ungläubiges Stirnrunzeln. In einem Tweet reagierte der Tech-Milliardär auf ein Statement des Chefs der russischen Raumfahrtbehörde, Dmitry Rogozin, der schrieb: „Aus der Aussage des gefangenen Kommandeurs der 36. Marinebrigade der Streitkräfte der Ukraine, Oberst Dmitry Kormyankov, geht hervor, dass die Internet-Terminals der Starlink-Satellitenfirma von Elon Musk an die Militanten des Nazi-Asow-Bataillons und der ukrainischen Marine in Mariupol geliefert wurden, mit Militärhubschraubern.“

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Als Erklärung sei gesagt, das Musk seine Starlink-Technologie dem ukrainischen Militär zugänglich macht. Diese dient neben der Versorgung mit Internet auch dazu, militärische Drohnen zu steuern. Weiter sagte Rogozin über den Tesla- Chef: „Nach unseren Informationen erfolgte die Lieferung der Starlink-Ausrüstung durch das Pentagon. Elon Musk ist also an der Versorgung der faschistischen Kräfte in der Ukraine mit militärischer Kommunikationsausrüstung beteiligt. Und dafür, Elon, wirst du wie ein Erwachsener zur Rechenschaft gezogen – egal, wie sehr du den Narren spielst.“

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IMAGO / Pacific Press

Musk entschuldigt sich bei seiner Mutter

Musks Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Er erwiderte: „Wenn ich unter mysteriösen Umständen sterbe, war es schön, dich zu kennen.“ Was offensichtlich als scherzhafte Anspielung auf russische Geheimdiensttätigkeiten gedacht war, hatte für viele einen faden Beigeschmack. Insbesondere im Hinblick auf die Kriegstoten unter ukrainischen Zivilisten. Selbst seine Mutter wurde daraufhin wütend.

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Das Starlink-System, das Rogozin so erzürnte, wurde Ende März häufiger das Ziel russischer Störaktionen. Diese wurden allerdings von Starlink schneller abgewehrt, als es das US-Militär selbst geschafft hätte, so Dave Tremper, Direktor für Elektronische Kriegsführung im Büro des Verteidigungsministers. „Die Beamten könnten noch was von Musk lernen“, so Tremper.

Einen weiteren Disput gab es über das „Nazi“-Wort in Zusammenhang mit dem Asow Regiment. Musk stellte klar, dass „Nazi“ nicht bedeute, was Rogozin darunter verstehe. Schlussendlich entschuldigte sich Elon Musk via Twitter jedoch bei seiner aufgebrachten Mutter, indem er ihr versicherte, alles dafür zu tun, am Leben zu bleiben.