„Weil wir Idioten sind“: Physiker sagt peinliches Ende der Menschheit voraus

Unser Abtreten könnte ziemlich unglamourös werden.

, 17:55 Uhr
„Weil wir Idioten sind“:  Physiker sagt peinliches Ende der Menschheit voraus
Shutterstock/Pavel Chagochkin

Genauso wie die Dinosaurier ausgestorben sind, werden wir Menschen wohl auch irgendwann aussterben – da sind sich viele Wissenschaftler einig. Wahrscheinlich werden wir uns sogar selbst ausrotten, prophezeien viele Experten, und das vielleicht sogar auf eine sehr beschämende Art und Weise. Dieser Ansicht ist zumindest der Physiker Brian Cox, der als Professor und Wirtschaftsjournalist seinen eigenen Podcast veröffentlicht. Dort hat er kürzlich seine eigene Theorie vorgestellt, wie es mit der Menschheit zu Ende gehen könnte.

Anzeige

Cox ist nämlich der Meinung, dass wir uns als intelligentes Lebewesen irgendwann selbst auslöschen werden. Wir würden einfach nicht mit der erlangten Macht umgehen könnten, meint er. „Es könnte fast ein Naturgesetz sein, wenn eine intelligente Spezies zu lernen beginnt und dadurch mächtiger wird, dass sie diese Macht auf eine Art einsetzt, die sie vernichtet, und vielleicht haben Zivilisationen nur eine Lebensspanne von tausend, zweitausend oder zehntausend Jahren“, erklärt er.

Anzeige
Shutterstock/KREML

Sind wir eine Laune der Natur?

Laut Coxs Theorie rotten wir uns also selber irgendwann aus, „einfach, weil wir Idioten sind“. Er sieht die Menschheit als eine „Laune der Natur“ – seine Begründung: Nach dem Ende der Menschheit würde wahrscheinlich keine zweite Lebensform „plötzlich anfangen, iPhones und Dinge zu erfinden (…). Es scheint sehr unwahrscheinlich.“ Als Beispiel dafür, wie wenig wir mit unserer Intelligenz und Macht umgehen können, nennt er die Atombombe, die vor einigen Jahrzehnten im Rahmen des Manhattan-Projektes entwickelnd haben. „Wir haben zu viel Macht für unsere Sterblichkeit und unsere Weisheit“, meint er.

Anzeige