Wegen „Hogwarts Legacy“: Shitstorm für Streamer Gronkh

Das neue Videospiel sorgt für heftige Diskussionen.

10.02.2023, 15:14 Uhr
Wegen „Hogwarts Legacy“: Shitstorm für Streamer Gronkh
Miguel Lagoa/Shutterstock
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Kaum ein Videospiel entfacht in diesem Jahr eine so heftige Diskussion wie „Hogwarts Legacy“. Während die einen bereits seit Monaten auf das Release warten, sind die anderen voller Wut und rufen sogar zum Boykott auf.

Zahlreiche Streamer auf YouTube und Twitch haben das Spiel bereits auf ihren Kanälen vorgestellt und ihre zahlreichen Follower damit unterhalten. Auch der Internet-Star Gronkh äußerte sich in einem Stream zu dem Thema und hat nun einen regelrechten Shitstorm abbekommen. Grund dafür ist die Tatsache, dass er sich dafür entschlossen hat, das Spiel nicht zu boykottieren.

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IMAGO / Future Image

Boykott-Aufruf veröffentlicht

Es wurde bereits in den vergangenen Wochen dazu aufgerufen, sich von „Hogwarts Legacy“ zu distanzieren, da „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling über Lizenzen an dem Spiel mitverdient. Die Erfinderin des Hogwarts-Universums muss sich seit Monaten Angriffen sowie kritischen Aussagen stellen. Die 57-Jährige hatte wiederholt ihre Abneigung gegen Transsexualität zum Ausdruck gebracht. Dafür haben die Fans kein Verständnis.

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Deshalb fordern nun einige Menschen aus der Trans-Bewegung zum Boykott des Spiels auf. Gronkh hat sich dagegen entschieden und möchte seine Freude an „Hogwarts Legacy“ dennoch teilen. Zum Ausgleich will er Einnahmen aus seinen Streams an Organisationen, die sich für Trans-Menschen einsetzen, spenden. Das scheint den Zuschauern jedoch nicht zu reichen. "Diese Frau [Joanne Rowling] spielt in meinem Leben keine Rolle. Das heißt nicht, dass mir Trans-Menschen egal sind“, erklärt Gronkh, der sich aufgrund der Hass-Kommentare erstmal eine Auszeit gönnte. Das Spiel ist ab dem 10. Februar offiziell erhältlich. Dann wird sich zeigen, wie Gronkh damit umgehen wird.

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