Wegen bösem Vermieter: Frau heiratet ihre Katze

Um ihr Haustier zu retten, musste die Frau kreativ werden.

, 08:55 Uhr
Wegen bösem Vermieter: Frau heiratet ihre Katze
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Mit Haustieren eine Wohnung finden, kann ganz schön schwierig sein. Das musste unter anderem auch die Britin Deborah Hodge erfahren, die bereits drei ihrer geliebten Haustiere abgeben musste. Laut „Daily Star“ hatten Vermieter ihr verboten, die Tiere in der Wohnung zu halten, sodass sich die zweifache Single-Mutter nicht zu helfen musste, als die Tiere loszuwerden. Von ihrer Katze wollte sie sich jedoch auf keinen Fall trennen, weshalb die 49-Jährige einen ausgeklügelten Plan entwickelte.

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Wenn sie ihre Katze heiratet, würde der Vermieter sie nicht herausschmeißen können – und so haben sich die beiden vergangenen Dienstag das Ja-Wort gegeben. Die fünfjährige India trug zur Trauung eine Fliege und ein Cape, während Deborah einen Anzug wählte. „Ich hatte nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, also habe ich meine Katze geheiratet!“, meint sie.

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Angst vor der Trennung

„Es ist meine Absicht, dass ich niemals von dem Tier getrennt werde, das ich so verehre. Ich kann nicht ohne India sein. Sie ist wirklich eine Sensation, sie ist so freundlich und wundervoll. Sie ist im Grunde das Wichtigste in meinem Leben nach meinen Kindern“, verrät die 49-Jährige. „Ich hatte eine Gruppe von Freunden für die Zeremonie dort – sie alle denken, dass ich verrückt geworden bin, aber wir hatten alle einen schönen Tag. Meine Kinder waren an dem Tag nicht da, sie denken, dass Mummy bekloppt geworden ist!“

Besonders ihr kürzlichlicher Jobverlust hat Deborah in Sorge versetzt, ihre Katze bald abgeben zu müssen. Wenn sie sich nämlich die Miete irgendwann nicht leisten kann und sich eine neue Wohnung suchen muss, hofft sie nun aufgrund der Hochzeit auf ein bisschen mehr Verständnis von den Vermietern. „Ich habe schreckliche Angst davor, India zu verlieren. Ich kann mein Haus kaum verlassen, weil ich mir Sorgen darüber mache, was die Zukunft bringt, und ich bin einfach verzweifelt, meine Katze nicht zu verlieren.“

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