Vom Blitzer erwischt: Trick zur Knöllchen-Vermeidung enthüllt

So kann man das Bußgeld umgehen.

14.03.2023, 19:09 Uhr
Vom Blitzer erwischt: Trick zur Knöllchen-Vermeidung enthüllt
ETAP/Shutterstock
Anzeige

Fast jeder kennt das unschöne Szenario: Man kommt nach Hause und findet ein Knöllchen im Briefkasten. Schon eine minimale Geschwindigkeitsüberschreitung genügt, um dem Blitzer zum Opfer zu fallen. Dieser Fauxpas kann nicht nur teuer werden, es drohen sogar Punkte in Flensburg oder ein Führerscheinentzug.

Doch tatsächlich gibt es eine Möglichkeit, das Bußgeld zu umgehen, wenn man bereits geblitzt wurde. Anwalt Christian Demuth enthüllte einen genialen Trick, mit dem man sein Vergehen möglicherweise ungeschehen machen kann. Allerdings funktioniert die Lösung nur dann, wenn ein Messbeamter vor Ort ist.

Verkehrsregeln für Fußgänger: Es drohen 350 Euro Bußgeld Verkehrsregeln für Fußgänger: Es drohen 350 Euro Bußgeld
Anzeige
Ronald Rampsch/Shutterstock

Mit dem Messbeamten sprechen

Laut Demuth solle man dann zurückfahren und das Gespräch mit dem Beamten suchen. Fragt man schließlich nach, ob man zu schnell gefahren sei oder was nun auf einen zukommt, kann man tatsächlich von einer bestimmten Klausel Gebrauch machen. Der Polizist wird nun antworten, dass ein Bußgeldverfahren eingeleitet wird.

Anzeige

Die Bußgeldbehörde weiß allerdings nicht, dass man bereits vor Ort von dem Verfahren in Kenntnis gesetzt wurde. Die Behörde geht davon aus, dass der Betroffene erst durch den Bescheid darüber informiert wird. Jedoch gibt es die dreimonatige Frist der Verfolgungsverjährung. Hat man also bereits am Tage des Fauxpas mit dem Beamten gesprochen und erhält den Bußgeldbescheid mehr als drei Monate später, kann man dagegen Einspruch einlegen und sich auf die Verfolgungsverjährung berufen.

Anzeige