Vater zieht gegen Genderschule vor Gericht

Mit Gendersternen und Pronomen-Stuhlkreisen ist der Vater ganz und gar nicht einverstanden.

, 15:05 Uhr
Vater zieht gegen Genderschule vor Gericht
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Das Gendern scheidet die Geister. Während die einen dafür kämpfen, dass niemand diskriminiert wird, sind die anderen mit der Anpassung der Sprache und der Wortwahl ganz und gar nicht einverstanden.

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Die Gendersprache ist mittlerweile fester Bestandteil des Unterrichts an einem Berliner Gymnasium. Der Vater eines Kindes möchte sich das nicht länger gefallen lassen und nun sogar gegen die Schule vor Gericht ziehen. „Die Gendersprache greift in den Schulen immer mehr um sich. Ich möchte aber, dass meinem Kind in der Schule normgerechtes Schreiben beigebracht wird“, erklärte er gegenüber der Presse.

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„Pronomen-Stuhlkreise“ und Isolation

„Die Lehrerin gendert auffällig und extrem konsequent, nicht nur schriftlich in Unterrichtsmaterialien und Emails, sondern auch sprachlich mit Pausen für den Stern“, heißt es weiter. Schüler, die das Gendern verweigern, fühlen sich mittlerweile isoliert. Zudem gibt es sogenannte „Pronomen-Stuhlkreise“, für die der Vater kein Verständnis hat. Die Kinder sollen dabei mitteilen, mit welchem Pronomen sie angesprochen werden wollen.

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In einem Beschwerdebrief forderte er bereits, dass „gegenüber Schülern, Eltern und im Kollegium in dienstlicher Kommunikation in Text und Wort ausschließlich die amtliche Rechtschreibung in Text und Wort verwendet wird“. Damit hatte er jedoch keinen Erfolg und möchte nun vor das Verwaltungsgericht ziehen.