Urin gegen Welthunger? Wissenschaftler haben einen verrückten Plan

Bald könnte unser Urin einen weiteren Nutzen haben.

, 13:51 Uhr
Urin gegen Welthunger? Wissenschaftler haben einen verrückten Plan
Shutterstock/TippaPatt

Die Wissenschaft wird immer verrückter – jetzt soll Urin gegen den Welthunger helfen? Damit haben sich einige Wissenschaftler beschäftigt, die hoffen, mit den menschlichen Ausscheidungen die drohende Hungerkrise und den Klimawandel aufhalten zu können. Eine Lösung für diese Probleme muss man schließlich finden, denn die Population auf der Erde ist so hoch wie nie. Schon lange überlegt man, wie man die drohende Hungerkrise umgehen kann – und gerade die Idee mit dem Urin scheint wohl besonders vielversprechend zu sein.

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Die Umsetzung ist glücklicherweise gar nicht so verrückt, wie es auf den ersten Blick klingen mag. Man wird also seinen eigenen Urin zukünftig nicht im Supermarkt kaufen können, um es anstatt Wasser zu trinken – viel mehr wird es in der Landwirtschaft eingesetzt werden, wie die „Vorschau“ berichtete. Denn mit dem Urin könnte man sich die Verwendung von giftigen Pestiziden sparen – denn unser Urin enthält Stickstoff, Phosphor und Kalium, die zum Kultivieren der Felder benötigt werden.

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Shutterstock/ANN PATCHANAN

Neues Toilettenkonzept?

Gerade die künstliche Herstellung von Phosphor sei besonders klimaschädlich, wie „France24“ berichtet. Dementsprechend könnte man sich bei der Verwendung von Urin diesen Schritt sparen. Um den Urin jedoch auf die Felder zu bekommen, müsste man sich das Konzept der Toiletten noch mal neu überlegen. Dazu gibt es auch schon einige Pilotprojekte, die seit den 1990er Jahren verfolgt werden. Doch bis jetzt seien die Toilettenkonzepte noch zu geruchs- oder wartungsintensiv, heisst es.

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