Überraschende Forderung: Täter erpressen mit Google-Rezensionen

Kriminelle haben eine neue Erpressungsmasche gefunden.

, 14:42 Uhr
Überraschende Forderung: Täter erpressen mit Google-Rezensionen
Shutterstokc/Rawpixel.com

Google-Rezensionen sind wohl das ultimative Mittel, das man benutzt, um herauszufinden, ob sich der Besuch in einem Museum, Restaurant oder sonstigen Etablissement lohnt. Kriminelle scheinen sich dieses Tool jedoch nun zu eigen zu machen, um ihre finsteren Pläne zu verfolgen. Die Rezensionen werden neuerdings nämlich immer öfter als Erpressungsmasche genutzt, um die Leute dazu zu zwingen, bestimmten Forderung nachzukommen, wie „Futurezone“ berichtet.

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In einem Bericht der New York Times ist etwa zu lesen, dass das Phänomen vor allem Restaurants in US-Metropolen wie New York, Chicago und San Francisco betrifft. Dort versuchen Erpresser mit sogenannten „Review-Bombing“ die Betreiber dazu zu zwingen, nach ihren Wünschen zu handeln. Die Bewertungen des Restaurants werden also mit tausenden 1-Sterne-Bewertungen geflutet, was die existenzbedrohend für ein Restaurant sein kann.

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Alles wegen Geschenkkarten

Nach einer Weile melden sich die Täter dann per E-Mail bei den Betreibern des Restaurants und gestehen und entschuldigen sich sogar für die Tat. Im gleichen Atemzug würden sie jedoch drohen, weitere schlechte Bewertungen zu veröffentlichen, wenn ihre Forderungen nicht nachgegeben wird.

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Doch was fordern eigentlich die Erpresser? Unter anderem wollen sie Geschenkkarten haben, wie zum Beispiel eine Google Play Geschenkkarte. In einem Fall wie die New York Times berichtet ging es um eine Google Play Geschenkkarte im Wert von 75 US-Dollar. Die Erpresser behaupteten aus Indien zu stammen und diese Karte zum Überleben zu brauchen. Auch wenn der Preis gering scheint, so wird sich der vermehrte Einsatz dieser Masche wohl für die Täter lohnen.