Todesfall Mirco Nontschew: Verwirrung um Obduktionsergebnis

Die Staatsanwaltschaft widersprach dem Manager. Das Todesermittlungsverfahren sei noch nicht abgeschlossen.

, 21:37 Uhr
Todesfall Mirco Nontschew: Verwirrung um Obduktionsergebnis
RTL

Der deutsche Comedian Mirco Nontschew wurde am 3. Dezember tot in seiner Wohnung in Berlin aufgefunden. Der beliebte Entertainer verstarb im Alter von nur 52 Jahren. Die Todesursache ist weiterhin unklar.

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Sein plötzliches Ableben löste wilde Spekulationen bis hin zu Falschmeldungen im Netz aus. Am vergangenen Wochenende meldete sich schließlich Nontschews Manager zu Wort. Er enthüllte, dass Mirco eines natürlichen Todes gestorben sein soll. „Uns ist wichtig, dass damit die Spekulationen in den vergangenen Tagen rund um den Tod von Mirco Nontschew aufhören und die Familie in Ruhe trauern kann“, hieß es in dem Statement.

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Staatsanwaltschaft widerspricht Manager

Hinterher stellte sich allerdings heraus, dass die Obduktionsergebnisse noch gar nicht vorliegen. Die Staatsanwaltschaft selbst widersprach den neuesten Meldungen. „Das Todesermittlungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Wir können uns derzeit dazu nicht weiter äußern“, erklärte Martin Steltner, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Berlin.

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Gegenüber dem Fernsehsender „RTL“ wurde betont, dass noch kein Abschlussbericht vorläge. Die Auswertung der toxikologischen Untersuchungen würden demnach weiter andauern. Das Verfahren kann womöglich noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Anschließend wird ein schriftliches Gutachten mit dem endgültigen Ergebnis gefertigt und die Angehörigen in Kenntnis gesetzt.

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