Tesla Roadster: Elon Musk kündigt revolutionäre Beschleunigung an

Der Milliardär Elon Musk hat kürzlich neue Details über den Tesla Rodaster enthüllt. Das revolutionäre Auto soll sogar mit einem Raketentriebwerk erhältlich sein.

04.03.2024, 09:50 Uhr
Tesla Roadster: Elon Musk kündigt revolutionäre Beschleunigung an
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Es hat eine Weile gedauert, aber jetzt ist es so weit: Elon Musk kündigt den Tesla Roadster an, der innerhalb des Tesla-Autokonzern, der Musk bekanntlich gehört, die Angebotspalette Richtung Supersportfahrzeug abrunden soll. Einzelheiten dazu hat er auf seiner eigenen Social-Media-Plattform „X“ (ehemals Twitter), die ihm ebenfalls gehört, ausgebreitet. Und das tat er in durchaus vollmundigen Worten, indem er das neue Fahrzeug beschrieb, als das „es nie wieder ein Auto wie dieses geben wird“

Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass Musk den Tesla-Cybertruck vorgestellt hat, ein elektro-angetriebenes Edelstahl-Ungetüm mit den Fahrleistungen eines Porsche 911. Aber der neue Roadster toppt nochmal alles – zumindest was die Fahrleistungen angeht. Der Anblick erinnert an eine kleinere Version einer Corvette, gepaart mit Stilelementen eines Lamborghini Huracán und einem Aston-Martin-ähnlichen Heck. Dabei sind die angegebenen Fahrleistungen schon fast die, wie man sie höchstens von Top-Fuel-Dragstern kennt. 

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Der kommende Roadster soll nämlich die Beschleunigung von 0 auf 60 Meilen pro Stunde in weniger als einer Sekunde erledigen. Damit wäre er nochmal erheblich schneller als die prognostizierten 1,9 Sekunden, die 2017, im Jahr seiner Ankündigung, genannt wurden. Damals wurde auch mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 250 Meilen pro Stunde kokettiert, was in unserer metrischen Welt mehr als 402 Kilometern pro Stunde entsprechen würde. Auch von einer (untypisch für solche Fahrleistungen) hohen Reichweite, von rund 620 Kilometern war damals die Rede.

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Bekommt der Tesla Roadster ein Raketentriebwerk?

Sollten diese Werte auch nur annährend stimmen, würde der kommende Tesla Roadster auch einem „Rimac Nevera“ deutlich enteilen, dem aktuell am „stärksten beschleunigensten“ Straßenwagen der Welt. Dann müsste sich Musk tatsächlich, wie schon vor ihm die Firma Bugatti, nach Reifen umschauen, die solche Höchstgeschwindigkeiten auch nur ansatzweise mitmachen. Billig wird das garantiert nicht. Und wenn man schon bei den Preisen ist: Laut den Tesla-Kalkulationen hält sich der Roadster auch bei den Anschaffungskosten nicht zurück.

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Er soll rund 250.000 US-Dollar kosten ( 230.000 Euro), und ist damit mit großem Abstand der teuerste aller Tesla-Modelle. Wer ihn bestellen will, kann sich für die sogenannte „Founders Edition“ eintragen lassen, muss allerdings bei Bestellung bereits den vollen Betrag an Tesla überweisen. Um den finanziellen Schmerz etwas zu lindern, hatte Elon Musk noch eine kleine Ankündigung am Rande zu machen: Gegen einen (vermutlich sehr hohen) Aufpreis soll sich der Tesla Roadster auch mit einem optionalen Raketentriebwerk bestellen lassen, das in Kooperation mit seinem Weltraumunternehmen „SpaceX“, entwickelt wurde. 

Ob so eine Konstruktion allerdings die hiesige TÜV-Abnahme übersteht, darf angezweifelt werden. Immerhin würde bei Zündung eines Raketenantriebs jedes dahinterstehende Fahrzeug einfach verkokeln, und das würde bei allem Fahrspaß nicht so gut in den deutschen Alltagsverkehr passen.