Tabaksteuer: Rauchen wird zum teuren Vergnügen

Im kommenden Jahr soll das Konsumieren von Zigaretten und E-Zigaretten deutlich teurer werden.

, 12:21 Uhr
Tabaksteuer: Rauchen wird zum teuren Vergnügen

Rauchen soll in Zukunft noch teurer werden. Das gilt nicht nur für eine klassische Packung Zigaretten, sondern auch für die E-Zigarette. Der Bundestag beschloss die Tabaksteuer im kommenden Jahr deutlich zu erhöhen. Bis 2026 sollen Konsumenten der Genussmittel sogar noch tiefer in die Tasche greifen, um sich ihr Vergnügen leisten zu können.

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Zwischendurch „eine Rauchen“ zu gehen, insbesondere dann, wenn es im Alltag zu stressig wird, ist für viele eine Auszeit, die kaum wegzudenken ist. Allerdings soll die Steuer für eine Packung mit 20 Zigaretten bereits im kommenden Jahr um 10 Cent steigen. Bis zum Jahr 2026 soll es noch weitere Aufschläge geben, die die Zigaretten insgesamt 40 Cent mehr kosten lassen werden.

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Bis zu 3,20 Euro mehr für E-Zigaretten

Besonders hart trifft es die Liebhaber der E-Zigaretten und Tabakerhitzer. Bisher wurden die besagten Produkte kaum besteuert, doch das soll sich schon bald ändern und die Konsumenten werden zur Kasse gebeten. Im kommenden Jahr soll ein 10-Milliliter-Liquid mit 1,60 Euro mehr besteuert werden. Aktuell ist es für rund 5 Euro zu erwerben. Bis zum Zieljahr 2026 dürfen die Kunden dann sogar 3,20 Euro pro Kauf mehr bezahlen.

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Doch die Hersteller der E-Zigaretten wollen sich diese drastische Erhöhung nicht gefallen lassen. Da die Produkte viel weniger Schadstoffe enthalten, würden sie somit die Umwelt auch weniger schädigen. Mit einer wesentlich höheren Besteuerung sind die Konzerne ganz und gar nicht einverstanden und planen, vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen.

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Im vergangenen Jahr wurden alleine durch die Besteuerung der Tabakprodukte 14,7 Milliarden Euro eingenommen. Da in Deutschland jeder Vierte raucht, möchte der Staat auf diese Geldquelle keinesfalls verzichten.  

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