Supermarkt-Kunden machen sich strafbar: Diese Regel sollte man kennen

Kunden sollten im Supermarkt eine wichtige Regel beachten. Tut man das nicht, droht nicht nur ein Bußgeld, sondern auch ein Gefängnisaufenthalt.

01.03.2024, 15:50 Uhr
Supermarkt-Kunden machen sich strafbar: Diese Regel sollte man kennen
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Wer in den Supermarkt geht, muss sich auch an Regeln halten. Dazu gehört beispielsweise, die Ware nicht vor dem Bezahlvorgang zu öffnen, denn erst anschließend gilt sie als Eigentum. Doch es gibt noch weitere Regeln, die man beim Einkaufen unbedingt beachten sollte, sonst kann es nicht nur teuer, sondern auch sehr ungemütlich werden.

Vielen Kunden ist allerdings gar nicht bewusst, dass sie gegen das Gesetz verstoßen. Hintergrund sind eigene Taschen, mit denen zahlreiche Verbraucher im Supermarkt ihre Lebensmittel zur Kasse tragen. Eigentlich dürfen sie das nämlich gar nicht. Stattdessen gilt, dass man die Ware im Einkaufswagen oder im entsprechenden Korb transportieren muss, bis man bezahlt hat.

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Dieses Verhalten kann im Supermarkt zum Problem werden

Wer seinen Einkauf jedoch trotzdem in seine eigene Tasche oder sogar in seinen Rucksack packt, riskiert weitreichende Probleme. Mit diesem Verhalten macht man sich nämlich strafbar. Nach § 242 des Strafgesetzbuches (StGB) begehen die nämlich Kunden bereits einen Diebstahl, wenn sie „fremde, bewegliche Sachen“ wegnehmen. Der Leiter einer Lidl-Filiale erklärte kürzlich noch einmal detailliert auf TikTok, dass es sich um ein großes Problem handelt, das öfter vorkommt. 

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Die Ware darf vor dem Bezahlvorgang nicht in eine private geschlossene Tasche gesteckt werden. Wer das trotzdem tut, riskiert nicht nur hohe Geldstrafen, sondern geht schlimmstenfalls sogar bis zu fünf Jahre ins Gefängnis. Wenn ein offener Stoffbeutel genutzt wird, handelt es sich um eine Grauzone. Hier kommt es auf die Kulanz der Mitarbeiter an. Der Filialleiter erklärte weiter, dass man sich aber dennoch an die Regeln halten und den Einkaufskorb oder Wagen nutzen sollte. So lassen sich unangenehme Diskussionen oder sogar hohe Bußgelder vermeiden.  

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