Studie verrät, zu welcher Zeit Schlaf gesund ist und zu welcher nicht

Der richtige Schlafrhythmus hat eine enorme Auswirkung auf die Gesundheit.

, 18:10 Uhr
Studie verrät, zu welcher Zeit Schlaf gesund ist und zu welcher nicht

Schlaf macht schön, Schlaf hält gesund und bringt neue Energie. Tatsächlich kommt es hierbei allerdings darauf an, wann man zu Bett geht. Eine Studie aus Großbritannien enthüllt nun, zu welcher Zeit Schlaf am gesündesten ist und zu welcher Zeit man besser wach sein sollte.

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Das Ergebnis zeigt, je früher man sich ins Bett lebt, desto gesünder lebt man. Dabei kommt es insbesondere auf den inneren Rhythmus an: „Der Körper hat eine 24 Stunden funktionierende innere Uhr, einen zirkadianen Rhythmus, der das Funktionieren des Körpers und der Psyche zu regulieren hilft.“ Demnach unterstützt man sein Herz-Kreislauf-System, wenn man zwischen 22 und 23 Uhr ins Bett geht.

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Nicht vor 22 Uhr oder nach 24 Uhr ins Bett gehen

Bei der Untersuchung wurden die Daten von 88.000 Menschen ausgewertet. Durchschnittlich waren diese Personen 61 Jahre alt, die Mehrheit von ihnen war weiblich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer füllten unter anderem einen Fragebogen über ihren Gesundheitszustand aus. Das Ergebnis der Forscher zeigte, dass Menschen, die sich erst nach Mitternacht schlafen legten, ein höheres Risiko haben, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden. Die Wahrscheinlichkeit stieg um ganze 25 Prozent.

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Dasselbe galt für Menschen, die vor 22 Uhr ins Bett gehen. Wer sich für einen Kompromiss entscheidet und sich zwischen 23 und 24 Uhr schlafen legt, hatte ebenso weniger Vorteile. Demnach macht es einen entscheidenden Unterschied, ob man eine Stunde früher oder eine Stunde später schlafen geht. „Als am riskantesten erwies sich das Einschlafen ab 24 Uhr, möglicherweise weil das davon abhält, das Morgenlicht zu sehen. Das steuert nämlich die innere Uhr des Körpers“, erklärte Studienautor David Plans.

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