Studie stellt gruseligsten Horrorfilm aller Zeiten fest

Von dem Film werden die wenigsten gehört haben.

, 12:50 Uhr
Studie stellt gruseligsten Horrorfilm aller Zeiten fest
Shutterstock/Thongden Studio

Dass „sich gruseln“ sehr subjektiv sein kann, dürften wir alle wissen. Während sich der eine vor Spinnen gruselt, so kriegt ein anderer wegen Horrorclown vielleicht kein Auge mehr zu. Dementsprechend unterschiedlich werden Horrorfilme aufgenommen – wenn man seine Freunde fragt, was der gruseligste Horrorfilm ist, wird man wohl komplett unterschiedliche Antworten erhalten. Wissenschaftler wollten sich jedoch damit nicht zufriedengeben und haben eine Studie aufgestellt, um den gruseligsten Horrorfilm aller Zeiten zu ermitteln.

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Im Rahmen des „The Science of Scare Project 2021“ haben sich die Wissenschaftler also mit der filmischen Horrorlandschaft der letzten Jahre auseinandergesetzt. Dazu haben sie 250 Studienteilnehmer 40 verschiedene Horrorfilme ansehen lassen und dabei ihre Herzfrequenz gemessen. Der durchschnittliche Ruhepuls der Probanden lag dabei bei 64 Schlägen pro Minute – je höher der Anstieg, desto gruseliger der Film.

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Die Liste der Horrorfilme setzte sich übriges aus Empfehlungen von Filmkritikern, Vorschlägen aus Reddit-Foren und Neuheiten zusammen. Da dies eine Wiederholungsstudie ist, wurden auch 30 Filme aus der vorherigen Studie verwendet.

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Unglaubliches Ergebnis

Schnell wurde deutlich, welcher Film als Sieger hervorgehen würde. Der gruseligste Horrorfilm aller Zeiten ist nämlich offenbar „Host“ (2020), bei dem der Puls der Teilnehmer um sagenhafte 24 Schläge pro Minute angestiegen ist. Kein Wunder – schließlich handelt der Film indirekt von der Corona-Pandemie und erzählt die Geschichte von sechs Freunden, die sich eine Online-Seance bei einem Medium buchen. Was zuerst noch aufregend zu sein scheint, nimmt schnell eine düstere und verstörende Wendung.

Auf Platz 2 mit einer Pulssteigerung von 22 Schlägen pro Minute ist „Sinister“ (2012) gelandet, auf Platz 3 schaffte es mit einer Pulssteigerung von 21 Schlägen pro Minute der Film „Insidious“ (2010).