Studie: So wirken Nacktfotos auf Tinder wirklich

Das Ergebnis zeigt, welchen Effekt freizügige Fotos auf die User haben.

, 17:33 Uhr
Studie: So wirken Nacktfotos auf Tinder wirklich
Roman Samborskyi/Shutterstock

Millionen Menschen nutzen die Dating-App Tinder. Manche sind auf der Suche nach der großen Liebe und andere wünschen sich eine Affäre oder ein kurzes Abenteuer. Um den besten Eindruck zu hinterlassen und viele Matches zu bekommen, geben sich die User bei der Fotoauswahl für ihr Profil besonders viel Mühe.

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Auch einige Nacktfotos sind auf der Plattform zu finden. Viele Damen und auch Herren spielen mit ihren Reizen und zeigen sich von ihrer sexy Seite. Doch kommt das überhaupt gut an oder wird mit zu viel nackter Haut der erste Eindruck zerstört? Mit dieser Frage setzte sich nun eine Studie aus den USA auseinander.

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Varavin88/Shutterstock

Unsympathisch und inkompetent

Psychologen der Universitäten von Arizona und Santa Barbara haben herausgefunden, dass es keine gute Idee ist, gewagte Fotos in sein Tinder-Profil hochzuladen. Singles wirken dadurch eher unsympathisch und inkompetent. Im Rahmen der Studie mussten 262 Studenten gefakte Muster-Profile einer vermeintlich neuen Dating-Website bewerten.

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Eine Hälfte der Singles posierte in heißen Dessous oder sogar nackt. Die anderen zeigten sich mit normalen Fotos. Das Ergebnis enthüllt, dass die freizügigen Fotos nicht gut ankamen. Diese Singles wurden als weniger kompetent und ansprechend eingestuft. Für eine Beziehung kamen die freizügigen Personen von vornherein nicht infrage. Die zunehmende Sexualisierung beim Online-Dating wird somit zum großen Nachteil.

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