Studie enthüllt: E-Zigaretten können Impotenz fördern

Ein Forscherteam aus den USA untersuchte die Zusammenhänge von Erektionsstörungen und dem Konsum von E-Zigaretten.

, 17:13 Uhr
Studie enthüllt: E-Zigaretten können Impotenz fördern

Eine neue Studie aus den USA zeigt, dass der Konsum von E-Zigaretten Impotenz fördern kann. Die „Dampfer“ haben sich als weniger gesundheitsschädliche Alternative zu den klassischen Zigaretten etabliert. Jedoch bergen sie wiederum andere Konsequenzen, wie die Studienergebnisse nun nahelegen.

Anzeige

Ein Forscherteam der New York University Grossman School of Medicine sowie der John Hopkins University führte die Studie mit 13.000 Männern, die älter als 20 Jahre waren, durch. Ende November veröffentlichte man die Ergebnisse im „American Journal of Preventive Medicine“. Die Studie zeigte, dass die Wahrscheinlichkeit impotent zu werden, bei Männern, die täglich „dampfen“, 2,2-mal höher ist als bei Männern, die noch nie eine E-Zigarette genutzt haben.

Anzeige

„Dampfen“ ist nicht risikolos

Auch Studienteilnehmer, die noch nie mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu kämpfen hatten, tragen durch den Konsum von E-Zigaretten ein 2,4-mal höheres Risiko, an Erektionsstörungen zu leiden. „Wir müssen den Zusammenhang zwischen Vaping-Produkten und erektiler Dysfunktion sowie die möglichen Auswirkungen auf die sexuelle Gesundheit von Männern umfassend untersuchen. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, weitere Studien durchzuführen, um den Gebrauch von E-Zigaretten, der relativ sicherer ist als das Rauchen, in einen größeren Zusammenhang zu stellen“, erklärte Dr. Omar El Shahaw, Leiter der Studie.

Anzeige

Dr. El Shahaw richtete deshalb einen Rat an Männer, die E-Zigaretten konsumieren: „Männer, die rauchen und auf das Dampfen umsteigen wollen, weil es weniger schädlich ist, sollten versuchen, ihr Dampfen einzuschränken, weil es einfach nicht risikolos ist.“

Nächster Artikel