Studie enthüllt: Cannabis soll vor Corona schützen

Eine Studie aus Oregon belegt, dass Cannabis vor Covid-19 schützen soll.

, 19:59 Uhr
Studie enthüllt: Cannabis soll vor Corona schützen

Die Corona-Pandemie ist noch immer nicht überstanden. Aktuell verzeichnet das RKI Höchstwerte bei den Infektionszahlen. Insbesondere durch die Omikron-Variante, die hochansteckend ist, breitet sich das Virus immer schneller aus.

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Um sich zumindest so gut wie möglich vor einer Infektion zu schützen und einen schweren Verlauf zu verhindern, kann man sich gegen Covid-19 impfen lassen. Auch an weiteren Mitteln, die bei einer Infektion helfen sollen, wird geforscht. Kürzlich beschäftigten sich Wissenschaftler aus Oregon mit der Wirkung von Cannabis. Die Studienergebnisse zeigen, dass die Pflanze tatsächlich vor Corona schützen kann.

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Cannabinoide gegen Covid-19

Der Konsum von Cannabinoiden und den darin enthaltenen Säuren CBGA (Cannabigerolsäure) und CBDA (Cannabidiolsäure) kann dafür sorgen, dass das Spike-Protein gebunden wird. Dadurch kann das Eindringen in die Zellen verhindert werden. Wie Studienleiter Richard B. van Breemen bestätigte, können die beiden Säuren oral eingenommen werden. Eine optimale Therapie mit Cannabis funktioniere allerdings nur, wenn der Patient oder die Patientin geimpft ist.

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Cannabinoide sind laut aktuellem Kenntnisstand gegen die Alpha- und Betavariante wirksam. Die Studie erschien im „Journal of Natural Products“. Die Wirksamkeit von Cannabis gegen die Delta- und Omikron-Variante soll als nächstes erforscht werden.