„Squid Game“: So hätte das alternative Ende für Gi-hun ausgesehen

In einem Interview spricht der Serienschöpfer Hwang Dong-hyuk über das alternative Ende der ersten Staffel.

, 17:40 Uhr
„Squid Game“: So hätte das alternative Ende für Gi-hun ausgesehen
Noh Juhan/Netflix

Die Netflix-Serie „Squid Game“ sorgte für weltweite Schlagzeilen. Die Geschichte rund um die tödlichen Spiele wurde innerhalb kürzester Zeit zum Hype. Die Serie gilt mittlerweile als erfolgreichste Netflix-Produktion aller Zeiten. Nun verriet Serienschöpfer Hwang Dong-hyuk, dass die erste Staffel fast anders ausgegangen wäre.

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In einem Interview sprach der Regisseur über das alternative Ende für Hauptfigur Gi-hun. „Wir haben tatsächlich zwischen zwei verschiedenen Szenarien für das Ende gerungen. Es gab ein alternatives Ende, in dem Gi-hun ins Flugzeug steigt und wegfliegt. Und dann war da natürlich das Ende, in dem er sich umdreht und in Richtung der Kamera geht.“ Denn Gi-hun muss sich am Ende entscheiden, ob er in das Flugzeug steigt und mit seiner Familie lebt, oder ob er die Organisatoren der gefährlichen Games ausfindig macht.

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Noh Juhan/Netflix

Schwere Entscheidung für Hwang Dong-hyuk

„Wir haben uns die ganze Zeit gefragt, ob es wirklich richtig für Gi-hun ist, die Entscheidung zu treffen wegzufliegen und seine Familie zu treffen, nur um sein eigenes Glück zu verfolgen? Ist das wirklich der richtige Weg, um die Frage und Botschaft zu vermitteln, die wir mit dieser Serie ausdrücken wollen“, erklärte Hwang im Interview. Dann wurde den Machern allerdings klar, dass sie nur eine Entscheidung treffen konnten: „Wir kamen zu der Schlussfolgerung, dass die Frage, die wir stellen wollen, nicht ausgedrückt werden kann, wenn er in das Flugzeug steigt.“

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Das Staffelfinale lässt nun großen Spielraum für eine Fortsetzung, die bereits angekündigt wurde: „Die Frage, die wir beantworten wollen – wie ist die Welt so geworden, wie sie ist? – kann nur beantwortet werden, wenn sich Gi-hun umdreht und zurück zur Kamera geht.“ Wann die Fans sich auf neue Episoden freuen dürfen, ist noch unklar.