Sparmöglichkeiten: Diese Zahlen müssen Tankstellen ab Oktober zeigen

Ab Oktober wird ein spezieller Aushang in den Tankstellen zu sehen sein, der zeigt, was die Kunden hätten sparen können.

, 15:21 Uhr
Sparmöglichkeiten: Diese Zahlen müssen Tankstellen ab Oktober zeigen

Ab Oktober müssen Tankstellen ihren Kunden und Kundinnen eine Liste zeigen, auf der zu lesen ist, was sie hätten sparen können. Der sogenannte Energiekostenvergleich zeigt auf, wie hoch die Kosten für 100 Kilometer mit sieben unterschiedlichen Energieträgern wären. Darunter zum Beispiel Strom, Wasserstoff und Superbenzin bei zwei verschiedenen Fahrzeuggrößen.

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Laut dem Newsportal „chip.de“ wird mit den Plakaten eine neue europäische Richtlinie umgesetzt. Das Ziel ist, „künftige Kaufentscheidungen der Verbraucher und Verbraucherinnen bei der Personenkraftfahrzeugwahl zu unterstützen“. Dabei soll der potenzielle Käufer sehen, wie viel Kosten er bei den unterschiedlichen Antriebsformen für eine Strecke von 100 Kilometern aufbringen muss.

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Auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft äußerte sich zu dem neuen Aushang: „Der Vergleich macht deutlich, dass die Elektromobilität für viele Autofahrerinnen und -fahrer nicht nur eine klimafreundliche, sondern auch eine finanziell attraktive Alternative ist.“

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Das ist auf den Plakaten zu sehen:

Das Plakat zeigt unter anderem, dass ein mit Superbenzin betankter Mittel- bis Oberklassewagen Energiekosten von 11,42 pro 100 Kilometer verursacht. Bei einem Elektrowagen werden 4,84 Euro für Strom ausgegeben. Super E10 gibt es für 11,00 Euro bei einer Strecke von 100 Kilometern sowie Diesel für 7,48 Euro. Knapp darüber liegt der Wasserstoff mit 7,60 Euro.

Die Zahlen auf den Plakaten können als grobe Vergleichswerte angesehen werden. Auf den Cent genaue Angaben sind nicht möglich. Für die Berechnungen wurden Durchschnittspreise verwendet. Auch der persönliche Fahrstil und das exakte Automodell spielen eine Rolle.

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